Die Energie des Ozeans machen sich auch die Konstrukteure des Wave Dragon zu nutzen, ein EU Projekt an dem sich auch Österreichische Unternehmen aktiv beteiligt haben. In vielen Aspekten erinnert…

Die Energie des Ozeans machen sich auch die Konstrukteure des Wave Dragon zu nutzen, ein EU Projekt an dem sich auch Österreichische Unternehmen aktiv beteiligt haben. In vielen Aspekten erinnert es an das tapered channel Prinzip (Link) wie es in Norwegen in den 1980ern umgesetzt wurde. Statt die natürliche Geografie der Küstenlandschaft zu nutzen, arbeitet man hier mit schwimmenden Konstruktionen im offenen Meer. Das grundlegende Prinzip, durch Wellenkraft Wasser an einen höheren Ort zu bringen und von dort durch Turbinen wieder ins Meer zu leiten ist jedoch gleich.

httpv://www.youtube.com/watch?v=r7-EPR8Ss6M

Der Wave Dragon ist so konstruiert, dass durch die Wellen Wasser über eine Rampe in ein Reservoir kommt das höher ist als der Meeresspiegel. In diesem Reservoir wird das Wasser gesammelt und durch Turbinen geleitet, die den Strom produzieren. Danach fließt das Wasser wieder zurück ins Meer. Zur Leistungssteigerung wurden spezielle Wellenreflektoren konstruiert die die Wellen auf die Rampe konzentrieren und so den Wellenüberlauf ins Becken steigern, siehe Grafik:

2003 wurde ein Prototyp im Maßstab 1:4,5 im dänischen Fjord Nissum Bredning zu Wasser gelassen. Die ersten Ergebnisse waren so vielversprechend dass bald die Rede davon war mehrere Wave Dragons zu einem Wellenkraftpark zusammen zu schließen. Der ambitionierte Zeitplan sieht vor im Jahr 2012 erstmals Strom ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Schaut man heute auf die Website des Betreibers, findet man im News Bereich den letzten Eintrag vom 25. August 2009: “The financial crisis has caused a delay in the plans for deploying the first full scale Wave Dragon. Wave Dragon is currently seeking venture capital.”

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