Instagrammer im Windpark Pottendorf mit Ausblick aus 135 Metern

Ein Ausflug zu einer Windkraftanlage klingt im ersten Moment vielleicht nicht nach Abenteuer pur. Wenn man allerdings einen Instawalk veranstaltet, sieht die ganze Sache schon ganz anders aus. Bei einem Instawalk, einem Fotospaziergang, können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an einzigartigen Ereignissen teilnehmen, diese hautnah erleben und dabei fotografieren. Für die Instawalker und Instawalkerinnen des Instawalks im Windpark Pottendorf, am 22. März 2019 hieß es daher Grenzen zu überwinden, denn es ging hoch hinaus. Für die mutige Meute bot sich die einmalige Gelegenheit die Spitze eines Windrades zu erklimmen, um dort ihrer Fotografie-Leidenschaft freien Lauf zu lassen und Windenergie hautnah mitzuerleben.

Windpark wir kommen

Überpünktlich trafen sich die munteren und motivierten Instawalk Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam mit den Organisatoren von Energieleben und Wien Energie, um gesammelt mit einem Bus zum Windpark Pottendorf zu fahren. Die Stimmung war von Anfang an fröhlich, denn neben dem Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, freute sich jeder auf diese Gelegenheit. Mit dabei waren: Thanksforframing, claudio.x, mauchito, jakob721, captain.michi, shingodo, daheimistlangweilig, annettehexelschneider, v.for.vertigo, niki_von_nkfotografie und igersaustria.at

Hallo Instagrammer

Der Bus fuhr von der Autobahn ab und das erste Raunen drang durch den Gang. Ein Windrad tauchte auf einem Feld auf und alle wussten was das zu bedeuten hatte. Je mehr Windkraftanlagen in der Landschaft auftauchten, desto näher rückte auch das Ziel. Nach und nach verließen wir gut befahrbare Wege und tuckerten etwas durch die Ackerlandschaft, bis in der Ferne ein orangenes Zelt aufleuchtete. Das war das Zeichen dafür, dass wir unser Ziel erreicht hatten und dem Windrad-Abenteuer jetzt nichts mehr im Weg stehen konnte.

Windpark Pottendorf; Fotocredit: Energieleben Redaktion
Windpark Pottendorf. Fotocredit: Energieleben Redaktion

 

Vor Ort begrüßten DI Arno Sam, Leiter Betrieb Erneuerbare Erzeugungsanlagen, und Ing. Patrick Enzinger, Innovation Projekt Manager von Smart Inspection, von Wien Energie, alle und gaben erste Informationen zum Ablauf. Da der Windpark Pottendorf aus 15 Windrädern besteht und jährlich 94.400 Megawattstunden Strom erzeugt, werden jährlich 52.800 Tonnen Co2 eingespart. Das bedeutet sauberer Ökostrom für 28.600 Haushalte.

Neben dem Aufstieg auf ein Windrad erwartete die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch eine Drohnenwartung. Im Rahmen der Innovation-Challenge von Wien Energie liegt der Fokus auf innovativen Kundenlösungen. Wien Energie arbeitet hier mit Start-Ups zusammen und schafft so eine Verbindung zwischen kreativen flexiblen Ideen und smarten Energie-Lösungen, bei denen sie auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen können. So fanden sie ihre Partnerschaft mit einem Jungunternehmen, mit dem sie jetzt erfolgreich Drohnenwartungen an Windkraftanlagen durchführen können.

Die Instawalk Teilnehmer hören aufmerksam zu. Fotocredit: Energieleben Redaktion
Die Instawalk Teilnehmer und Teilnehmerinnen hören aufmerksam zu. Fotocredit: Energieleben Redaktion

Drohnenwartung aus nächster Nähe

Dipl.-Ing. Philipp Knopf, Geschäftsführer von Skyability GmbH war mit seinem Drohnenteam anwesend und motiviert für den Drohnenflug. Vor allem, wenn es darum geht sich ein klares Bild über den Zustand der Windkraftanlage zu verschaffen, kommen Drohnen zum Einsatz. Zum einen können sie problemlos bis zu den Rotorblättern hinauffliegen, zum anderen ist es ihnen möglich Bilder aufzunehmen, um somit Risse und Erosionen zu erkennen, die zum Beispiel durch Blitzeinschläge entstanden sind. Durch die Drohnen-Inspektion werden nicht nur die Arbeitsverhältnisse für die Windkraftanlagen-Techniker vereinfacht, sondern auch sicherer gestaltet.

Drohnenwartung aus nächster Nähe; Fotocredit: Energieleben Redaktion
Drohnenwartung aus nächster Nähe. Fotocredit: Energieleben Redaktion

 Sicherheit vor Höhenflug

Dann ging es auch für die Instawalker und Instawalkerinnen los und es hieß „ Fertig machen für den Aufstieg“. Um absolute Sicherheit zu gewähren, bekam jeder eine Schutzkleidung, bestehend aus einem Helm und einem Gurt. Der Gurt konnte mittels Karabinern befestigt werden und bat so den notwendigen Halt. Mit einem kleinen Industrielift, der sich im Inneren der Windkraftanlage befindet, fuhren die Teilnehmer einzeln mit einem Mitarbeiter den Schacht hinauf. Während der 7 Minuten Fahrt stieg die Aufregung mit jedem Meter. Das Einzige, das nach der Lift-Fahrt noch vom Ausblick trennte war eine 10 Meter lange Steigleiter und eine Luke.

Die letzten Meter bis zum ersehnten Ausblick. Fotocredit: Energieleben Redaktion
Die letzten Meter bis zum ersehnten Ausblick. Fotocredit: Energieleben Redaktion

Die Leiter hatte es allerdings ziemlich in sich und forderte Oberschenkelpower.
Wenn man es die Leiter hinaufgeschafft hatte, befand man sich schon im Kopf der Windturbine und konnte die Technik hautnah begutachten. Durch die Luke waren es nur noch ein paar Sprossen und der Ausblick, der sich den Instawalkern und Instawalkerinnen danach bat, entschädigte aber für jede Schweißperle.

Erst, wenn man auf dem Windrad steht merkt man, wie groß die Flügel des Windrades wirklich sind. Mit Freude wurde von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in alle Richtungen geknipst, bis es wieder Zeit war sich auf den Weg nach unten zu machen. Lauter strahlende Gesichter stiegen aus dem Industrielift und erzählten über das Erlebte und teilten ihre Bilder und Eindrücke mit den anderen. So haben wir uns den ersten Energieleben Instawalk vorgestellt. 

Alle Eindrücke können als Highlight auf dem Energieleben Instagram Account bewundert werden. Unter dem Hashtag #energieleben findet ihr die Fotos vom Instawalk.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, sowie Wien Energie für diesen gelungenen Tag.

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