Bienen
Bienen
Bienen leisten wichtige Bestäubungsarbeit und sichern so die Ernte unserer Nutzpflanzen.

Es ist nicht mehr zu leugnen: Es gibt viel weniger Bienen als früher. Grund dafür sind einerseits die Unmengen an Pestiziden, die Jahr für Jahr auf den Feldern versprüht werden und andererseits das geringe Nahrungsangebot für die fleißigen Insekten.

Bienen leiden unter Pestiziden und Nahrungsmangel

Weltweit werden in der konventionellen Landwirtschaft Tonnen von Unkrautvernichtungsmittel auf den Feldern ausgebracht. Bienen sterben entweder direkt durch die Aufnahme des Giftes oder die sensiblen Tiere verenden, weil sie durch das Nervengift so beeinträchtigt sind, dass sie

  • nicht mehr zurück zu ihrem Bienenstock finden
  • nicht mehr in der Lage sind, ihren Mitbewohnern mittels “Schwänzeltanz“ korrekte Angaben zu den Futterquellen zu geben
  • oder nicht die lebensnotwendige richtige Bruttemperatur einhalten können, wodurch der Nachwuchs verendet

Bienen sichern Nahrungsmittel für Menschen

Bienen sammeln Pollen und Nektar und produzieren den allseits beliebten Honig. Was aber noch viel wichtiger ist, ist die dadurch stattfindende Bestäubungsarbeit. Die Bienen fliegen von Pflanze zu Pflanze und sichern so viele unserer Nahrungsmittel. Gemüse, Obst, Nüsse – sehr viele unserer Nutzpflanzen können ohne Bestäubung keine Früchte tragen.

Zu wenig Blüten für Bienen

Immer mehr Monokulturen wie beim Anbau von Weizen oder Mais üblich erzeugen eine Nahrungsknappheit bei den Bienenvölkern. Sogenannte Bei- oder Unkräuter, deren Blüten den Bienen als Nahrungsquelle dienen, werden vernichtet. So kommt es zu der skurrilen Situation, dass oft in den Städten (Parks, Gärten, Balkone) mehr Blüten zu finden sind, als auf dem Land.

Wer den Bienen helfen will unterzeichnet die Petition für eine moderne ökologische Landwirtschaft ohne Pestizide und pflanzen Sie wo auch immer Sie können bienenfreundliche Blumen und Pflanzen. Es gibt auch fertige Samenmischungen, die Sie für Balkon und Garten verwenden, oder auch in Parks oder am Feldrand ausstreuen können.

Quelle: Naturschutzbund

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