Photocredit: pixabay.com/SharonMcCutcheon
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Was gibt es eigentlich schon alles da draußen an Projekten?

Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema. Und sehr schnell kann man den Eindruck bekommen, dass sich nichts tut und die Entwicklung still steht oder sich im Kreis dreht. Das liegt aber nicht zwangsweise daran, dass tatsächlich niemand an alternativen und generationentauglichen Lösungen arbeitet, sondern eher daran, dass diese Menschen vor allem auf das Tun und nicht so sehr auf das Kommunizieren fokussiert sind.

Wie kann man daher herausfinden, was es tatsächlich schon alles gibt? Und wie kann man in Kontakt mit diesen Menschen treten? Im Folgenden stelle ich einige der Möglichkeiten vor.

Alternative Magazine

Mit diversen Magazine, von biorama über Korn & Schrot und Natur & Heilen bis zum TAU Magazin für Barfußpolitik sind über die Jahre unzählige Zeitschriften und Magazine entstanden. Diese erzählen einerseits über alternative und nachhaltige Praktiken, stellen aber auch sehr häufig  Menschen oder Organisationen vor, die bereits einen anderen Weg gehen und die als Vorbilder dienen können.

Seminare

Besucht man diverse Seminare, die umweltbewusste Menschen ansprechen, so kann man darüber oft von anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über spannende Initiativen und Gruppen erfahren, die sich in diversen Bereichen der Nachhaltigkeit aktiv einsetzen.

Direkter Austausch mit Gleichgesinnten bei Veranstaltungen oder ähnlichem kann viel Informationen zutage fördern. - Photocredit: pixabay.com/nastya_gepp
Direkter Austausch mit Gleichgesinnten bei Veranstaltungen oder ähnlichem kann viel Informationen zutage fördern. – Photocredit: pixabay.com/nastya_gepp

Veranstaltungen

Es gibt aber auch immer mehr Veranstaltungen wie Festivals wie das Heart Culture oder das Partycipation Festival im Sommer, oder Vortragsreihen wie das greenskills Nachhaltigkeits-Symposium, das schon nächste Woche Samstag, am 8. Dezember zum zweiten Mal in Wien stattfindet. Diese Veranstaltungen haben es sich entweder zum Teil oder auch als Hauptfokus auf die Fahne geschrieben, Initiativen, Projekten und Menschen eine Plattform zu bieten, die die unglaubliche Vielfalt der Nachhaltigkeit aufzeigen.

Soziale Medien

Weiß man nicht so genau, wonach man sucht, können neben den Veranstaltungen auch die speziellen Algorithmen von sozialen Netzwerken sehr häufig aufgrund von wenigen Suchanfragen zu nachhaltigen Themen bereits diverse ähnliche Gruppen oder Seiten vorschlagen, die ebenfalls interessant sind. So sehr man diesen Algorithmus bei der bezahlten Werbung verteufeln kann, so sehr kann er in diesem Falle sehr hilfreich sein.

Nur weil man nicht das ganze Bild sieht, bedeutet es nicht, dass es dahinter nicht weitergeht. - Photocredit: pixabay.com/JosepMonter
Nur weil man nicht das ganze Bild sieht, bedeutet es nicht, dass es dahinter nicht weitergeht. – Photocredit: pixabay.com/JosepMonter

Online Plattformen

Im Internet findet man auch Plattformen wie Die Mutmacherei, die ganz gezielt alternative Projekte aufzeigen, um Mut zu machen und zu inspirieren.

Fazit

Ich bin sehr oft für all diese Verbreitungsformen dankbar, die diese Projekte sichtbar machen. Sie helfen mir, den eigenen Mut nicht zu verlieren, inspirieren dazu, weitere Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, oder erlauben es mir, tiefer in eine Materie einzutauchen.

Außerdem findet man über den Austausch oft Gleichgesinnte, mit denen man sich über die Herausforderungen, nicht immer perfekt nachhaltig leben zu können austauschen kann, und wodurch man schnell auch das Gefühl bekommt, Teil von etwas Größerem zu sein.

 

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