Dachflächenfenster in Dachausbauten bringen viel natürliches Licht in die Räume und helfen beim Stromsparen. Der Blick nach draußen Schon beim Frühstücken strahlt die Sonne zart herein, am Abend lässt sie…

Dachflächenfenster in Dachausbauten bringen viel natürliches Licht in die Räume und helfen beim Stromsparen.

Der Blick nach draußen
Schon beim Frühstücken strahlt die Sonne zart herein, am Abend lässt sie den Tag mit einem Hauch Romantik ausklingen. Mehr Sonnenlicht, weniger Stromkosten für künstliches Licht, so die Devise beim Einbau von Dachflächenfenstern in Dachgeschossen. Grundsätzlich gilt: Fensterelemente, die bis zum Boden reichen, lassen besonders viel Licht in den Raum fallen. Wichtig ist, den Einbau solcher Fenster dem Fachmann zu überlassen. Weiters sollten Dachflächenfenster, wie normale Fenster auch, den Blick nach draußen freigeben – im Stehen wie im Sitzen. Aus diesem Grund wird die untere Fensterkante üblicherweise 90 bis 110 Zentimeter über dem fertigen Fußboden festgelegt. Die obere Fensterkante muss man rund 190 bis 200 Zentimeter über dem Boden planen. Je flacher der Winkel der Dachneigung, desto größer muss demnach das Fenster sein.

Kleine Fenster sind oft von Vorteil
Die Fläche eines Fensters sollte rund einem Zehntel der Raumfläche entsprechen. Praktischer und billiger ist in vielen Fällen der Einbau mehrerer kleiner Fenster nebeneinander anstatt eines großen. Grund dafür sind die Sparren, zwischen denen die Fenster eingebaut werden: Wenn das Fenster zwischen zwei Sparren passt, ist der Einbauaufwand geringer, weil erstens keine Baugenehmigung gebraucht wird und zweitens kein Eingriff in die Dachstatik nötig ist. Größere Fenster passen aber in der Regel nicht zwischen zwei Sparren und verursachen daher mehr Aufwand.

Quellen: Hans-Werner Bastian, „Dachausbau. Entwurf, Material, Arbeitsschritte“, Verlag Falken, 1997, Seite 20-25