Als letztes Dorf im Land wurde Leisang Ende April ans Netz angeschlossen.

Man möchte es gar nicht für möglich halten. Doch das letzte Dorf in Indien wurde tatsächlich erst im April dieses Jahres ans nationale Stromnetz angeschlossen. Das berichtete livemint.com kürzlich. Laut Auskünften der Regierung sind somit alle 579.464 Dörfer, die auch bei Bevölkerungszählungen berücksichtigt werden, voll elektrifiziert. Auch für die letzten 18.452 Dörfer, die bis dahin noch nicht über eine organisierte Stromversorgung verfügt haben, bricht nun ein neues Zeitalter an. Entweder sind sie direkt ans nationale Stromnetz angeschlossen oder werden mithilfe von netzunabhängigen Lösungen zuverlässig mit Strom versorgt.

Bereits anlässlich seiner Rede zum Indischen Unabhängigkeitstag am 15. August 2015 hatte Premierminister Narendra Modi, wie wir berichtet haben, versprochen, alle Dörfer mit Strom zu versorgen, die bis dahin noch nicht ans Netz angeschlossen war. Dieses Versprechen gab er damals an, innerhalb von 1000 Tagen einzulösen. Das ist ihm nun gelungen.

Indiens pro Kopf-Stromverbrauch von 1.200 kWh zählt zu den niedrigsten weltweit. Mit dieser Initiative hofft die Regierung nun, nicht nur einen gewissen Fortschritt in die ländlichen und abgelegeneren Gebiete Indiens zu bringen, sondern auch in Sachen Stromverbrauch aufzuholen.

Quelle: Artikel auf livemint.com

Foto: pixabay


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