Plastic Free July / Fotocredit: Pia Minixhofer
Plastic Free July / Fotocredit: Pia Minixhofer
Auf der ganzen Welt heißt es wieder: ohne Einwegplastik durch den Juli.

Schon einmal vom Plastic Free July gehört? Seit im Jahr 2011 die Initiative gegründet wurde, hat sie immer mehr Menschen begeistert.

 

Worum geht es?

Die Idee ist ganz einfach: Wer schafft es einen Monat lang auf Einwegplastik zu verzichten?

Wer in den letzten Jahren nicht der gesamten medialen Berichterstattung aus dem Weg gegangen ist, wird schon von Mikroplastik und der großen Plastikverschmutzung in unseren Meeren gehört haben. Mittlerweile befinden sich 150 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren und jährlich kommen 4,8 – 12,7 Tonnen hinzu. Plastik stellt ein großes Problem dar und warum kann hier genauer nachgelesen werden.

Fast die Hälfte all des Mülls in unseren Ozeanen ist auf Einwegplastik zurückzuführen. Typische Plastikarten sind PET-Flaschen, Ohrstäbchen, Plastiksackerl, Luftballons oder auch Essensverpackungen. Alles Dinge, die viele Menschen jeden Tag verwenden.

 

„Welchen Unterschied macht schon eine Plastikflasche?“ Sagten 8 Milliarden Menschen.  

 

Es ist doch wirklich interessant, dass ein so vielseitig einsetzbares Material, das ewig haltbar ist, für Einwegprodukte verwendet wird. Zu welchem Zweck? Ein Blick in den Kühlschrank, ins Badezimmer oder ins Büro zeigt ziemlich schnell, wie viele Plastikprodukte überall verstaut sind. Joghurtbecher, Shampoos, Stifte – alles aus Plastik. Dabei gibt es für sehr viele Produkte eine weniger ressourcenintensive Alternative, die man verwenden könnte.

Plastic Free July ist eine tolle Möglichkeit, um einmal anzufangen sein eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen.

 

Wie kann man mitmachen?

Jede und jeder Einzelne kann ganz still und heimlich für sich allein versuchen weniger Einwegplastik zu konsumieren und nachhaltigere Alternative in den Alltag zu integrieren. Lustiger wird es natürlich, wenn man seine Freunde oder Familie gleich zur Challenge einlädt.

Große Motivation kann man sich von 120 Millionen Menschen holen, die weltweit ganz offiziell beim Plastic Free July dabei sind. Dafür kann man sich hier eintragen, um gemeinsam für weniger Plastikmüll zu sorgen. Die Seite liefert auch ganz viel Hintergrundinformation und wie man sich mit anderen Interessierten vernetzen kann.

Hier auf Energieleben findet sich auch eine wunderbare Anleitung von Mira zum Plastikfasten, die man natürlich auch im Juli machen könnte.

Wer Lust hat, kann auch eine Zero Waste Challenge daraus machen und den gesamten Abfall unter die Lupe nehmen.

 

Wer möchte dieses Jahr mitmachen? Was wird die größte Herausforderung werden?

Quelle: Eco Watch | Europäisches Parlament 1 | Energieleben 1 | Europäisches Parlament 2 | Europäisches Parlament 3 | the green walnuts 1 | the green walnuts 2 | Plastic Free July FoundationEnergieleben 2  |

 

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