J.R.R. Tolkien und Architektur. Ein jahrelanger Fan der Werke des Schriftstellers hat sich ein Hobbit-Haus bauen lassen. In Südafrika kann man wie die Hobbits im Inneren eines Baumes schläfrig gemacht werden.

Weit weg vom Auenland, in einem Steinhäuschen im US-Bundesstaat Pennsylvania, fühlt sich ein Mann seinen kleinen Freunden aus den Tolkien-Geschichten ganz nahe. Ein Architekt hat ihm ein Haus nach dem Vorbild der Hobbit-Behausungen gebaut. Dort lagert er das Ergebnis seiner mittlerweile 30 Jahre andauernden Sammlerleidenschaft von Tolkien-Devotionalien. In diesem Video ist das Haus samt Garten, vielen Details und Plänen zu sehen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=rwCXcXwYw8g

Die Haustür hat die für die Hobbit-Behausungen typische kleine runde Form. Ein erwachsener Mann muss sich beim Eintreten gehörig bücken. Die 55 Quadratmeter im Inneren sind ungemein detailreich gestaltet: Steine aus verfallenen Häusern aus dem 18. Jahrhundert wurden verwendet, die Fensterrahmen sind aus Mahagoni, alles im Jugendstil gehalten, inspiriert von Tolkiens eigenen Zeichnungen.

Tom Babmbadil rettet im ersten Teil der Herr der Ringe Trilogie Merry und Pippin aus den Fängen eines alten Baumes. Der riesige Sunland Baobab sieht so aus als könnte er auch in Tolkiens Altem Wald stehen. Der Affenbrotbaum ist mehr als 1.000 Jahre alt, steht in Südafrika und gilt als eine der größten seiner Art weltweit. Er ist derart groß, dass sogar eine Bar im Inneren des Baumes Platz finden würde… also hat genau das jemand getan.

Auch hier müssen Besucher durch einen kleinen Eingang. Dahinter versteckt sich eine im Jahr 1933 erbaute Bar. Lediglich 15 Personen können sich zur gleichen Zeit in dem Baum aufhalten. Bei einem Durchmesser von rund zehn Metern würde es deutlich mehr Menschen brauchen um den Baum zu umfassen.

Eine Vorwarnung an alle künftigen Besucher. Mit der Bar könnte der Sunland Baobab die selbe Kraft wie Tolkiens Baum haben, der Pippin und Merry schläfrig machte und in seinem Inneren gefangen hielt.

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