In Deutschland gibt es alljährlich am 3. Sonntag im Juni eine interessante Aktion. „Mobil ohne Auto“ demonstriert umwelt- und sozialverträgliche Mobilität. Die Idee dazu entstand 1981 in der DDR. Ursprünglich…

In Deutschland gibt es alljährlich am 3. Sonntag im Juni eine interessante Aktion. „Mobil ohne Auto“ demonstriert umwelt- und sozialverträgliche Mobilität. Die Idee dazu entstand 1981 in der DDR.

Ursprünglich setzten mit dem MoA-Tag, dem Mobil ohne Auto-Tag, Christen in der DDR ein gemeinsames Zeichen. Dieser Ursprung geriet bald in den Hintergrund, als sich der MoA-Tag über den „Eisernen Vorhang“ hinweg mit dem klassischen Autofreien Sonntag aus Westdeutschland verband. Mittlerweile gibt es den Aktionstag „Mobil ohne Auto“ auch außerhalb Deutschlands.

Die Aktion wurde durch einen Autofreien Hoch-Schultag am darauffolgenden Dienstag erweitert. Anlässlich der Aktivitäten dieses Tages werden einige Landes- und Bundesstraßen für Autos gesperrt. Günstige Tagestickets oder „Nulltarif“ für Bus und Bahn machen in vielen Regionen das autofreie Angebot verlockend. Fußgänger-, Radler- und Inliner-Veranstaltungen, Straßenaktionen, Demonstrationen, Straßen- und Bahnhofsfeste, aber auch Bahn- und Straßenbahn-Sonderfahrten tragen zur Attraktivität des Aktionstages bei.

Ein gutes Beispiel ist die Fahrrad-Sternfahrt in Hamburg: Jedes Jahr fahren circa 10.000 Menschen mit Ihren Rädern aus allen Teilen Hamburgs zur zentralen Kundgebung. Die Startpunkte und -zeiten werden auf www.fahrradsternfahrt.org veröffentlicht.

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