Was offiziell als der “öffentliche Ausdruck der Liebe und Verehrung für die Mütter” bezeichnet wird, endet für Mütter und die Umwelt oft in wenig erquickende Ergebnissen. Schenken Sie mit kleinem ökologischen Fußabdruck.

Wer Mami Freude machen möchte…

Am allermeisten punkten natürlich die Kleinen mit ihren selbst gemachten Geschenken und mit strahlenden Augen aufgesagten Gedichten. Das bringt Mamas Herz zum Schmelzen. Da kommt nichts heran!

Anders sieht es bei den Vätern, oder den der Mama inzwischen über den Kopf gewachsenen Kindern aus. Hier sprüht es selten vor Kreativität und welche Mutter möchte schon Jahr für Jahr mit einem Blumenstrauß und einer Bonboniere „überrascht“ werden?

Seiner Mutter “Zeit” zu schenken, ist etwas, das immer gut ankommt. Ein schöner Ausflug oder ein Theaterbesuch vielleicht. Wer lieber etwas “überreichen” und nachhaltig Freude machen möchte, dem stehen ein paar sehr nette Ideen zur Auswahl.

Eine kleine Auszeit vom „Mama-Alltag“

Auch bei Geschenken sollte man darauf achten, seinen ökologischen Fußabdruck nicht überzustrapazieren. Ein Wochenende z.B. in einem der 75 zertifizierten Bio-Hotels wäre doch eine tolle Idee. Ein bisschen Auszeit vom hektischen Alltag hat sich jede Mutter verdient. Schöne Umgebung, eine wohltuende Massage und sich auch mal an den fertig gedeckten Tisch setzen. Erholung pur! Welche Mutter würde sich darüber nicht freuen?

Es gibt sogar eine sehr nette Geschenkbox mit einem Urlaubs-Geschenk-Gutschein. Wer jetzt bestellt, bekommt ihn vor dem Muttertag noch per Post zugestellt. Aus dem Katalog mit über 60 Angeboten, kann ein BIO-Urlaub nach Wahl gebucht werden. BIO-Hotels aus fünf Ländern haben besondere Geschenk-Gutschein-Pakete geschnürt, die meist eine Übernachtung für ein oder zwei Personen sowie eine besondere Wellness-, Genuss- oder Aktiv-Überraschung bieten ─ von der wohltuenden Massage über einen Pasta-Kochkurs bis hin zur entspannenden Yoga-Stunde.

Hochwertige Naturkosmetik bringt Mama zum Strahlen

Parfums und Kosmetik – Auch immer ein Renner zum Muttertag. Doch auch hier sollte man darauf achten zu welchen Produkten man greift.

  • Wirkstoffe aus der Natur statt künstlicher Konservierungsstoffe
  • Altes Wissen aus Ayurveda und TCM vereint mit modernster Wissenschaft
  • Frische Rohstoffe aus biologischem Anbau statt Erdölprodukte wie Paraffin, Silikon & Co
  • Ökologische Verpackung und im besten Falle noch tierversuchsfrei

wie z.B. RINGANA Produkte. Auch ein Geschenkkorb mit Bio-Produkten ist eine sehr nette Idee und sieht sehr hübsch aus. Sonnentor z.B. hat einen ganz tollen Laden in Wien.

Das ist gut für Mensch, Tier und Umwelt – und zeigt Mama, dass man sich wirklich Gedanken gemacht hat.

Wer doch auch Schnittblumen schenken möchte, bitte auf das Fairtrade-Zeichen achten!

Kinder bringen Mamas Augen zum Strahlen

Ich freue mich darauf, dass Frühstück von meinen Kindern serviert zu bekommen, auf selbst gemachte Glückwunschkarten und aufgesagte Muttertags-Gedichte. Auch wenn der Fotorahemn etwas windschief ist, oder die selbst getöpferte Schale als solche nicht erkennbar ist: NICHTS auf der Welt kann mein Herz mehr erfreuen! Und eine Stiftehalterung aus einer alten WC-Papier-Rolle ist doch wahrlich eins der nachhaltigsten Geschenke…

Was Mütter beherrschen sollten:

  • Aus dem Tiefschlaf hochschnellen, wenn 
zwei Zimmer weiter 
ein Filzstift auf der Tapete quietscht
  • In zehn dünnen Härchen mindestens 20 
lustige Klammern 
unterbringen
  • Im Bus eine diplomatische Antwort auf die
 Frage: 
„Mama, warum ist die Frau so dick?”
 oder „Mama, warum stinkt
 der Mann so?“ finden
  • Kapieren, dass kein Kinderkopf zu groß 
ist, um zwischen zwei 
Geländerstäben durch zu passen
  • Am Elternabend auf winzigen Stühlen 
ausharren, ohne
 einzelnen besser wisserischen Supermamis 
an die Gurgel
 zu springen
  • Nicht müde werden, zu versichern, dass
 Karotten groß und
 stark machen, aber Pommes klein und dick
  • In Windeseile ein phantasievolles Verkleidungs-Kostüm
 zaubern
  • Den selbst gebastelten Stifthalter aus
 Toilettenpapierrollen 
tapfer auf den Büroschreibtisch 
platzieren
  • Zu Tränen gerührt sein, wenn das Kind in 
der ersten 
Theateraufführung mitspielt, egal ob es 
ein Dornröschen,
 Frosch oder eine Dornenhecke spielt
  • In 50 verschiedenen Tonlagen NEIN sagen
  • Morgens um 2 Uhr Monster aus dem
 Kinderzimmer vertreiben
  • Den ersten Liebeskummer als das zu nehmen
 was er ist:
 eine Tragödie
  • Locker bleiben wenn die Schwiegermutter 
fragt:
 “Meinst du das ist gut für das 
Kind?”
  • Strafende Blicke ignorieren wenn sich
 das Kind im
Supermarkt kreischend auf den Boden
wirft
  • Der Versuchung widerstehen Benjamin
 Blümchen den
 Rüssel umzudrehen, weil sein 
*tööröööö* seit 2 Stunden
 durchs Auto dröhnt

Und trotz alledem: Mit niemandem tauschen zu 
wollen!

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1 Kommentar

  1. Hoffentlich ist dieser humorvolle Artikel – der auch zum nachdenken anregt –
    auch für den Muttertag 2013 wieder nachzulesen.

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