Ruhige Buchten, klares Wasser – willkommen im Naturparadies Donauinsel.
Ruhige Buchten, klares Wasser – willkommen im Naturparadies Donauinsel.
Die zum Zwecke des Hochwasserschutzes künstlich errichtete Insel bietet nicht nur uns Menschen wertvolle Erholungsmöglichkeiten, sondern auch schützenswerten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Was die Donauinsel zum Naturparadies macht, seht ihr hier.

Die 21 Kilometer lange und bis zu 250 Meter breite Donauinsel ist nicht nur Freizeit- und Naherholungsgebiet für die Wiener, sondern gleichzeitig ein wichtiger ökologischer Hotspot. Quasi mitten in der Stadt.

Rehe, Hasen und vor allem seltene Vogelarten sowie bestimmte Fische und Amphibien sind Teil der ökologischen Nischen auf der Donauinsel, die man vor allem in nördlichen und südlichen Bereich des Gebietes findet.

Neben seltenen Amphibien- und Fischarten fühlen sich auch die Schwäne auf der Donauinsel wohl und begrüßen Besucher gleich unmittelbar bei der U1 Station Donauinsel.
Neben seltenen Amphibien- und Fischarten fühlen sich auch die Schwäne auf der Donauinsel wohl und begrüßen Besucher gleich unmittelbar bei der U1 Station Donauinsel.

1,8 Millionen Bäume wurden während ihrer Errichtung auf der Donauinsel gepflanzt. Dadurch konnten auf ihr rund 170 Hektar Wald entstehen. Heute ist der bewusste Einsatz von heimischen, an den Klimawandel angepassten Pflanzen auf der Donauinsel Teil des Pflegekonzepts der Stadt Wien.

Pflanzenvielfalt auf der Donauinsel: In unseren Breiten natürlich vorkommende Arten sollen forciert werden, währen Pflanzen, die hier nicht heimisch sind, zurückgedrängt werden sollen. Dazu gehört das hoch allergene Ragweed.
Pflanzenvielfalt auf der Donauinsel: In unseren Breiten natürlich vorkommende Arten sollen forciert werden, währen Pflanzen, die hier nicht heimisch sind, zurückgedrängt werden sollen. Dazu gehört das hoch allergene Ragweed.

Teil des neuen EU-Projekts LIFE DICCA der Fachabteilung Wiener Gewässer auf der Donauinsel ist seit neuestem ein ganz besonderes Mähprojekt. Schafe grasen bestimmte Teile des Gebiets ab und erhalten dadurch die Artenvielfalt und Lebensräume für Kleinstlebewesen.

Naturnahe Wiesen: Die Schafe arbeiten nicht so exakt wie maschinelle Mähgeräte, wodurch Pflanzen teilweise stehen bleiben und ganz natürliche Wiesen unterschiedlichen Pflanzen entstehen.
Naturnahe Wiesen: Die Schafe arbeiten nicht so exakt wie maschinelle Mähgeräte, wodurch Pflanzen teilweise stehen bleiben und ganz natürliche Wiesen mit unterschiedlichen Pflanzen entstehen.

Apropos Pflanzen: In der Nähe der Donaustadtbrücke wurden vergangenes Jahr insgesamt 30 Obstbäume gepflanzt. Birnen, Äpfel, Pfirsiche und Marillen können von hungrigen Besuchern geerntet werden, wenn sie reif sind. Aber bitte nachhaltig: Nimm dir bei deinem Besuch so viel, dass du genüsslich naschen kannst, aber überlasse den Rest auch den anderen Pflückwilligen.  Auf der Donauinsel befindet sich außerdem ein Kirschenhain, der im Jahr 2002 von einer japanischen Künstlergruppe gemeinsam mit der Stadt Wien gestaltet wurde. 

In diesem Kirschenhain kannst du jedes Jahr im April karmesinrote Blüten bewundern.
In diesem Kirschenhain kannst du jedes Jahr im April karmesinrote Blüten bewundern.

Wer sich auf der Donauinsel nach Norden bewegt, der findet sich bald im bewusst naturnah gehaltenen Teil der Donauinsel wieder. Auf der Donauinsel wurden nicht nur gezielt Teile von ehemaligen Donau-Altarmen erhalten, sondern es wurden und werden auch neue Biotope sowie Teiche angelegt und bestimmte Bereiche nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet, um einen vielfältigen, natürlichen Lebensraum zu ermöglichen.

Das Wasserschutzgebiet rund um die Donauinsel ermöglicht einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen natürlichen Rückzug und qualitativen Lebensraum.
Der nördliche und der südliche Teil der Donauinsel bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen natürlichen Rückzug und qualitativen Lebensraum.

Besonders in jenem Teil der nördlichen Donauinsel finden sich daher auch zahlreiche versteckte und ruhige Buchten, die im Sommer zum Sonnenbaden und Schwimmen einladen.

Fast schon kitschig schön wird es bei den kleinen Buchten am nördlichen Ende der Donauinsel.
Fast schon kitschig schön wird es bei den kleinen Buchten am nördlichen Ende der Donauinsel.
Wasserberuhigte Bereiche und Seitenarme erstrecken sich auf vielen Kilometern, um die Artenvielfalt zu fördern und zu erhalten.
Wasserberuhigte Bereiche und Seitenarme erstrecken sich auf vielen Kilometern, um die Artenvielfalt zu fördern und zu erhalten.
Wer hier in den ruhigen Buchten Erholung sucht, der hat schnell vergessen, dass er sich eigentlich noch in der größten Stadt des Landes befindet.
Wer hier in den ruhigen Buchten Erholung sucht, der hat schnell vergessen, dass er sich eigentlich noch in der größten Stadt des Landes befindet.

Und wenn es langsam dunkelt, die menschengemachten Geräusche des Tages verebben und es abseits des Grillenzirpen am Abend ganz ruhig wird auf der Donauinsel, dann lässt sie uns das hektische Treiben des städtischen Alltags ganz und gar vergessen. Einfach zurück lehnen und die Natur genießen. 

Nicht nur menschliche Paare finden das ruhige Naturidyll am Abend auf der Donauinsel romantisch.
Nicht nur menschliche Paare finden das ruhige Naturidyll am Abend auf der Donauinsel romantisch.

 

Fotocredit: © Energieleben Redaktion

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