Probier amol
Probier amol
Nachhaltige Experimente in der Gruppe.

Die Initiative Probier amol bietet kostenlos nachhaltige Experimente für Vereine, Gruppen und Unternehmen. Über drei bis vier Wochen kann man gemeinsam in den Bereichen Ernährung und Mobilität alternative Alltagsgewohnheiten ausprobieren. Dabei geht es um bewusste Entscheidungen, die nachhaltige Alltagsroutinen ermöglichen.

Mit Probier amol zum nachhaltigen Alltag

In den Experimenten von Probier amol werden Alltagsgewohnheiten wie die tägliche Fahrt mit dem Auto oder die tägliche Portion Fleisch in Frage gestellt und Alternativen getestet. Wie ist es, öfters mal öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder Fahrgemeinschaften mit den Kollegen zu bilden? Funktioniert es und ist es alltagstauglich? Welche Alternativen gibt es sonst noch? In der Gruppe fällt das Ausprobieren leichter und man erfährt gleich, wie man sein Verhalten im eigenen Umfeld ändern kann.

Probier amol konzentriert sich bei den Versuchen auf die Bereiche Ernährung und Mobilität, weil es zum einen die Bereiche sind, in denen man persönlich einen beträchtlichen Teil zu den CO2-Emissionen beiträgt, und zum anderen, weil hier Veränderungen recht einfach umzusetzen sind.  

„Zehn Jahre lang bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Probier amol hat mich aufs Fahrrad gebracht. Jetzt fahre ich nicht immer, aber regelmäßig mit dem Rad von Götzis nach Hohenems. Ich bin flexibel, fast so schnell und abends komme ich entspannt heim“. Judith aus Götzis. (Foto: Energieinstitut Vorarlberg)

Experimente von Probier amol

Probier amol bietet 8 Experimente an, ist aber für jeden Vorschlag von Seiten interessierter Gruppen offen.

Im Experiment „Klimafreundlich kochen“ werden gesunde Rezepte ausprobiert, wobei ein Augenmerk vor allem auf die Reduzierung des Fleischkonsums liegt. Bei den „Zwergenportionen“ wird ein gesunder, vollwertiger Speiseplan für die ganze Familie erarbeitet. Bei der „Schlachtpartie“ geht es um bewussten Fleischkonsum nach der Erfahrung des gemeinsamen Schlachtens und Aufteilen eines Schweins, beim Infoabend „Kraftfutter“ um individuelle Ernährungspläne.

Beim „Kilometersparschwein“ dreht sich alles um das Einsparen von Autokilometern. Im Rahmen des Versuchs „AlltagsfaherIn“ werden alternative Möglichkeiten der Mobilität getestet, und das Experiment „Sportlich zum Sport“ möchte auf dem Weg zum Training auf das Auto verzichten. Die soziale und gesundheitliche Bedeutung des gemeinsamen Weges für Kinder wird im „Gänsemarsch“ erörtert.

Tipps und Ideen für den klimafreundlichen Alltag

Probier amol liefert neben den Experimenten regelmäßig Rezeptideen, Rezepthefte zum Nachschlagen und ausgewählte Kantinenmenüs im CO2-Vergleich. Tipps und hilfreiche Materialien findet man auf www.probieramol.at unter „mach mit“.

Probier amol wurde vom Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam mit Allmenda, dem Österreichischen Ökologie Institut und der FH Vorarlberg im Rahmen des Projekts EKO-LIFE entwickelt und von der Europäischen Union und Energieautonomie Vorarlberg unterstützt.

Zum Titelbild:

„Wir essen gerne Gemüse. Probier amol hat uns gezeigt, dass es bei Gemüse besonders auf Saison und Herkunft ankommt. Darum haben wir eine Gemüsekiste abonniert. Das ist bequem und bringt außerdem jede Menge Abwechslung.“ Sonja und Elmar, Fußach. (Foto: Energieinstitut Vorarlberg)

Quelle: Probier amol
Fotos: Energieinstitut Vorarlberg

Martina Liel ist Germanistin (M.A.) und arbeitet seit 2009 als freie Texterin und Autorin mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Healthcare. Seit 2013 bloggt sie über ein Leben mit Endometriose, einer chronischen Erkrankung, bei der ein nachhaltiger und gesunder Lebensstil eine wesentliche Rolle spielt. Ihr Buch “Nicht ohne meine Wärmflasche – Leben mit Endometriose” ist im März 2017 erschienen.

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