Die Preise für Solaranlagen sind gefallen, die Menge an produzierter Solarenergie steigt. Trotzdem liegt der Anteil der Solarenergie an der weltweit erzeugten Energiemenge bei nur rund zwei Prozent. Reduzierte Arbeitskosten durch den Einsatz von Robotern könnten Solarenergie noch günstiger machen.

Ein Solarmodul in der Größe eines Quadratmeters produziert ungefähr 145 Watt. Das ist genug Energie, um drei Glühbirnen zu versorgen. So weit so gut, doch warum gibt es nicht mehr installierte Solarflächen?

Eines der Probleme der Solarenergie ist die Installation, die per Hand erfolgen muss. Verschiedene Unternehmen haben sich deshalb daran gemacht, mobile Roboter zu entwickeln, die Solarmodule unabhängig vom Wetter und auch in der Nacht aufstellen können. Der Roboter von PV Kraftwerker kann Solarmodule in Kraftwerksgröße betriebsfertig aufstellen. Diese Module sind vier Mal so große wie jene für den Privatgebrauch. Durch den Robotereinsatz kombiniert mit einem dementsprechenden Design hat der Roboter lediglich fünf Schraubverbindungen herzustellen. Dadurch wird eine schnelle und günstige Installation auch in schwierigem Gelände garantiert.

Mit Gehrlicher Solar hat eine weiteres deutsches Unternehmen solche Roboter entwickelt. Installationen von Photovoltaikanlagen, die zuvor 35 Arbeiter erforderte, können mit dem automatisierten System von drei Arbeitern in einem Achtel der Zeit erledigt werden. Für ein 14-Megawatt Solarkraftwerk, so schätzt Kraftwerker PV, liegen die Kosten einer manuellen Installation bei rund 1,5 Millionen Euro, mit dem Roboter würden die Kosten um die Hälfte reduziert. Der Roboter selbst kommt auf rund 700.000 Euro.

Energiewende ohne Green Jobs?

Der Einsatz der Roboter könnten den deutschen Plan, innerhalb der kommenden acht Jahre, ein Drittel der benötigten Energie aus erneuerbaren Ressourcen zu gewinnen, massiv unterstützen. Nur: Die mit der Energiewende angestrebten grünen Jobs würden so nicht entstehen.

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