In Hamburg steht das weltweit erste Haus mit einer Bioreaktorfassae. In der Fassade aus Glaswürfeln wachsen Algen und versorgen das Gebäude mit Wärme und Biogas. In der Glasfassade schwimmen Algen…

In Hamburg steht das weltweit erste Haus mit einer Bioreaktorfassae. In der Fassade aus Glaswürfeln wachsen Algen und versorgen das Gebäude mit Wärme und Biogas.

In der Glasfassade schwimmen Algen

Bio-Intelligenzquotient, kurz BIQ, das ist der Name des einzigartigen Algenhauses. In den südlichen Glasfassaden schwimmen die Organismen in einer eingeleiteten Nährflüssigkeit. Ständig wechselt das viergeschossige, kubische Gebäude so sein Aussehen.

Die lebende Haut ist mehr als ein Hingucker. Neben den Nährstoffen wird CO2 zur Photosynthese eingeleitet. Die Algen produzieren Wärme und vermehren sich. Überschüssige Algenmasse wird abgetrennt und einer Biogasanlage zugeführt. Zusätzlich wird nicht genutztes Sonnenlicht in einer solarthermischen Anlage zur Wärmeproduktion verwendet oder im Erdboden zwischengespeichert.

Bioreaktorfassade für nachhaltiges Wohnen

Das BIQ ist ein Projekt für die Internationale Bauausstellung (IBA) in Hamburg. Mit seiner Bioreaktorfassade steht es beispielhaft für eine zukunftsweisende, nachhaltige Bauweise: Über die Biomasse wird CO2 gespeichert.Gleichzeitig wird aus ihr Methan als regenerative Energiequelle gewonnen. Die belebte Glasfassade produziert nicht nur Wärme, sondern dient zugleich als Dämmung und Schallschutz. Bis Ende März 2013 sollen die 15 Mietwohnungen im Algenhaus bezugsfertig sein.

Bilder und mehr Informationen unter: http://www.biq-wilhelmsburg.de/

Bildnachweis: © SPLITTERWERK – BIQ

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