Zitrusfrüchte
Zitrusfrüchte
Damit du endlich weißt, was der Unterschied zwischen Mandarine, Clementine und Satsuma ist, habe ich in diesem Artikel alles über Zitrusfrüchte für dich zusammen gefasst!

Im Sommer geben wir Zitrone in unser Wasser, Limetten in unsere Drinks und im Winter schälen wir eine Mandarine nach der anderen. Zitrusfrüchte enthalten viele Vitamine, aber sie können noch mehr. Welche Arten es gibt und warum sie so gesund sind habe ich in diesem Artikel für dich zusammen gesucht.

Gesunde Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte lassen sich in allen tropischen und subtropischen Regionen sowie in den Mittelmeerländern anbauen. In ihrer äußeren Schalenschicht enthalten sie artspezifische ätherische Öle. Dass das Fruchtfleisch der Orangen und anderer Zitrusfrüchte Vitamine enthalten ist weithin bekannt, vor allem Vitamin C (je nach Sorte ungefähr 50mg pro 100g). Zusätzlich sind aber auch bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe mit hoher antioxidativer Wirkung enthalten. Sie heißen Flavonoide und unterstützen ein gesundes Immunsystem.

Neueren Studien zufolge kann man diese Flavonoide sogar dazu nutzen jene chronischen Krankheiten zu verhindern oder wenigstens zu verzögern, die sich in Folge von Übergewicht entwickeln.

Arten von Zitrusfrüchten

Die Gruppe der Zitrusfrüchte umfasst etwa 60 Arten. Die bekanntesten sind wohl Zitronen, Orangen, Mandarinen, Limetten und Kumquats. Hier ein paar Worte zu den gängigsten Sorten:

Zitrone

Die Schale der Zitronen ist hellgelb und das Fruchtfleisch schmeckt sauer. Die Zitrone enthält reichlich Vitamin C und rundet den Geschmack vieler pikanter und süßer Spisen ab. Beim Kauf von Zitronen solltest du darauf achten, dass die Schale gleichmäßig gefärbt ist und nicht schrumpelig ist.

Orange

Bei den Orangen gibt es viele unterschiedliche Sorten, die sich durch ihre Größe und die Farbe des Fruchtfleisches unterscheiden. Eine kernlose Sorte ist zum Beispiel die Navel-Orange. Blutorangen sind immerhin kernarm, haben ein dunkles Fruchtfleisch und schmecken kräftiger als hellere Orangen. Beim Kauf solltest du darauf achten, nur feste und makellose Früchte auszuwählen.

Mandarine

Die Mandarine lässt sich leicht schälen und ihr zartes, saftiges Fruchtfleisch schmeckt besonders süß. Mandarinen lassen sich gut kreuzen, so dass immer wieder neue Arten entstehen. Zu den bekanntesten Arten gehören die Clementine und die Satsuma. Die Clementine schmeckt sehr aromatisch, enthält eine ausgewogene Säure und meist keine Kerne. Die Satsuma hat ein saftiges Fruchtfleisch, schmeckt aber im Vergleich eher sehr mild. Beim Kauf solltest du Früchte vermeiden, deren Schale bereits spürbar gelockert ist. Diese lagern häufig schon zu lange.

Pampelmuse

Mir war die Pampelmuse bisher unter dem Namen Pomelo bekannt. Es handelt sich dabei um die größte Zitrusfrucht mit bis zu 25cm Umfang und 6kg Gewicht. Die Schale und das Fruchtfleisch sind je nach Sorte hellgelb bis rosarot und der Geschmack bitter und würzig-süß.

Grapefruit

Die Grapefruit ist eine zufällige Kreuzung aus Pampelmuse und Orange und liegt auch in der Größenordnung zwischen diesen beiden. Grapefruits enthalten reichlich Vitamin C und haben einen erfrischenden, herben Geschmack. Auch bei dieser Frucht sollte die Schale glatt und nachgiebig, aber ohne Druckstellen sein.

Limette

Limetten haben eine grünliche Schale und schmecken saurer und würziger als Zitronen. Meist haben Limetten ein kernloses Fruchtfleisch. Wie bei Zitronen solltest du beim Kauf darauf achten, dass die Früchte eine gleichmäßige Färbung und eine glatte Schale ausweisen. (Eine Ausnahme bildet die Kaffir-Limette, deren Schale runzlig ist und die wenig Saft abwirft.)

Kumquat

Die Kumquat ist die kleinste aller Zitrusfrüchte. Sie ist pflaumengroß und hat eine orange Farbe. Das Fruchtfleisch schmeckt bitter-süß und die dünne, essbare Schale würzig-süß.

Meyer-Zitrone

Eine besondere Sorte ist die Meyer Zitrone, welche eine Hybride aus Zitrone und vermutlich Orange ist (oder Mandarine, das scheint noch immer nicht geklärt zu sein). Sie ist jedenfalls besonders aromatisch und wesentlich saftiger als die üblichen Sorten, gleichzeitig aber weniger sauer.

Zitrusfrüchte
Fotocredit: Edgar Castrejon auf Unsplash

Richtiger Zitrusfrucht-Verzehr

Zitrusfrüchte werden oft mit Bauchweh und Sodbrennen in Verbindung gebracht. Dies liegt aber in den meisten Fällen nicht an den Früchten selbst, sondern am falschen Verzehr. Zitrusfrüchte sollten – wie Früchte im Allgemeinen – idealerweise auf leeren Magen und für sich alleine gegessen werden. Früchte werden grundsätzlich schnell verdaut, was durch andere Lebensmittel gebremst wird. Die Früchte bleiben dadurch länger im Magen-Darm-Trakt und gären dort, was bei manchen Personen zu Unwohlsein fühlt.

Wenn du gerne Zitrussäfte trinkst dann achte darauf, dass diese frisch gepresst sind. Gekaufte Säfte kommen weder geschmacklich noch von den Nährwerten an einen frischen Saft heran. Muss es doch einmal ein gekaufter Saft sein, dann sollte es sich dabei um einen ungesüßten Direktsaft ohne weitere Zusätze handeln, idealerweise aus Bio-Früchten hergestellt. Leider sind viele Säfte aus Konzentraten rückverdünnt. Bei diesen sind die Nährstoffe im Vergleich zum frischen Saft dann fast zur Gänze verloren gegangen.

Ich werde mich nun nach der Recherche für diesen Artikel auf die Suche nach den Meyer-Zitronen machen!

Quellen:
Zentrum der Gesundheit, 15.07.2019, Carina Rehberg, „Zitrusfrüchte machen gesund
Essen&Trinken, Christina Zimmer, „Zitrusfrüchte: Warenkunde
Esskultur, 25.11.2013, Katharina Seiser, „Kulinarisches Wunder: Meyer Zitronen im Handel

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