Altbauwohnungen und alte Häuser sind anders als Wohnräume in Neubauten. Das wirkt sich auch auf die Schimmelgefahr und die Ursachen von Schimmelbefall aus. Die Oberflächentemperatur und somit das eventuelle Erreichen…

Altbauwohnungen und alte Häuser sind anders als Wohnräume in Neubauten. Das wirkt sich auch auf die Schimmelgefahr und die Ursachen von Schimmelbefall aus.

Die Oberflächentemperatur und somit das eventuelle Erreichen des Taupunktes sind vom U-Wert (früher k-Wert) abhängig. Dieser stellt den Kennwert für die Wärmedämmfähigkeit eines Bauteiles dar.

Wie sich verschiedene U-Werte auswirken, kann an der U-Wert-Waage im Wien Energie-Haus ausprobiert werden.

Probleme mit schlechter Wärmedämmung sind nichts Neues. Allerdings führten undichte Fenster früher zu einem selbsttätigen Weglüften der Feuchtigkeit.

Die verwendeten Baustoffe wirkten zudem feuchtigkeitsregulierend. Schimmelbefall entstand erst, nachdem die Fenster gegen neue, dichte getauscht wurden und keine gleichzeitige Wärmedämmung der Fassade erfolgte. Durch die bessere Wärmedämmung der Verglasung fiel ab diesem Zeitpunkt das Merkmal beschlagener Fensterscheiben durch zu hohe Luftfeuchtigkeit weg. Man wurde nicht augenscheinlich ans Lüften erinnert.

Zudem wurden Wände oft ganzflächig verfliest oder mit Dispersionsfarben gestrichen. Die Fähigkeit der Feuchtigkeitsregulierung durch das Mauerwerk war somit deutlich herabgesetzt.

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