smartflower
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Nach dem Vorbild der Sonnenblume wendet sich diese Erfindung, automatisch der Sonne zu.

Wäre es nicht wunderbar, wenn jeder in seinem eigenen Garten genau die Menge an sauberem Strom erzeugte, die er selbst verbraucht? Und wäre es nicht auch wunderbar, wenn sich die entsprechende Photovoltaik-Anlage so einfach wie ein normales Haushaltsgerät anschließen und in Betrieb nehmen ließe? Genau diese Fragen hat sich die österreichische Firma smartflower energy technology aus Güssing vor rund 5 Jahren gestellt. Mittlerweile hat man die Antwort darauf entwickelt.

Smartflower ist die weltweit erste Plug-and-play-Solaranlage, die, verglichen mit anderen Anlagen, sogar eine Ertragssteigerung von bis zu 40 Prozent erreicht. Smartflower enthält alle Komponenten, die zur Stromerzeugung benötigt werden, was die Montage und den Betrieb deutlich vereinfacht.

Die österreichische Entwicklung sieht aus wie eine Blume und hat sich auch einiges von Sonnenblumen abgeschaut. Die etwa 18 Quadratmeter große Solarfläche öffnet sich wenn die Sonne aufgeht und richtet sich im Verlauf des Tags nach dem Sonnenstand aus. Anders als andere Anlagen tut smartflower das mit Hilfe von GPS und nicht nach dem hellsten Punkt am Himmel. So kann die Solarblume im mitteleuropäischen Klima rund 3.550 kWh Energie pro Jahr produzieren. Mit dieser Menge kann ein durchschnittlicher Haushalt mit drei bis vier Personen seinen Eigenbedarf decken.

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Ein integrierter Windmesser sorgt dafür, dass sich smartflower bei starkem Wind zusammenklappt und in ihre Sicherungsposition geht. Geht abends die Sonne unter, faltet smartflower sich ebenfalls zusammen und verschwindet im Gehäuse. Mittels eigener App kann der Besitzer ständig die Betriebsdaten kontrollieren oder smartflower fernsteuern.

Sollte man umziehen, lässt sich die Anlage einfach demontieren und mitnehmen. Wem nun in den Sinn kommt, dass so eine Anlage auch bei humanitären Einsätzen praktisch wäre, für den hat smartflower ebenfalls die passende Antwort. Eine nur 190 Kilo wiegende, robuste, mobile Anlage mit dem Namen Remules. Diese wurde als Teil des österreichischen Sicherheitsforschungsförderprogramm „KIRAS“ des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie entwickelt.

Bild: Smartflower

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