2016 soll es soweit sein und in der EU alle normalen Glühbirnen zugunsten von Energiesparlampen aus den Regalen verschwinden. Trotz der zahlreichen Vorteile von Energiesparlampen haben aber auch diese in…

Solarbetriebene Glühbirnen | Energieleben-12016 soll es soweit sein und in der EU alle normalen Glühbirnen zugunsten von Energiesparlampen aus den Regalen verschwinden. Trotz der zahlreichen Vorteile von Energiesparlampen haben aber auch diese in Bezug auf die Umwelt ihre Schwachstellen (wie zum Beispiel ihr Quecksilbergehalt) und konsumieren zudem Energie, weshalb sich als Alternative eine Idee der Firma Nokero aus Hong Kong anbietet.

Nokero entwickelte eine solarbetriebene Glühbirne, die ohne Kabel und Installation nur mit ein bisschen Sonnenlicht sofort verfügbar ist. Als Zielgruppe werden dabei nicht nur umweltbewusste Otto-NormalverbraucherInnen in Industrieländern angesehen, die gerne ihr Gartenhäuschen oder ihre Terrasse damit beleuchten wollen. Es wird ganz bewusst auch an infrastrukturell und finanziell schwache Gebiete wie zum Beispiel in Afrika beziehungsweise von Naturkatastrophen betroffene Regionen gedacht. Dort verwenden nämlich ca. 1,6 Billionen Menschen kerosinbetriebene Lampen, die zum einen Risiken wie Verbrennungen oder Brände mit sich bringen und zum anderen aufgrund der Verwendung eines fossilen Rohstoffes die Umwelt belasten. Laut Nokero werden jährlich bis zu 190 Millionen Tonnen Co2 durch diese Art der Beleuchtung produziert, was dem Ausstoß von rund 30 Millionen Autos entspricht.

Die solarbetriebene Glühbirne ist so groß wie ihr herkömmliches Pendant, wasserfest, lange haltbar, kann über den Tag hinweg aufgeladen werden und sorgt in der Nacht mit fünf LED-Dioden für ungefähr vier Stunden sauberes Licht. Wird sie in vollem Tageslicht aufgeladen, sogar bis zu zwei Stunden länger. Ergänzend enthält sie eine aufladbare und recyclebare Nickel-Metallhydrid-Batterie – ebenfalls von langer Lebensdauer. Im Einkauf über die Homepage von Nokero kostet eine Einzellampe 15 Dollar, ab einem Paket von 48 Stück nur 10. Um ärmere Gebiete zu erreichen arbeitet Nokero zudem mit diversen NGOs zusammen, die die Glühbirnen noch stärker vergünstigt in den bedürftigen Regionen verteilen.

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