Zukunftstechnologie. Was erleichtert in Zukunft unseren Alltag? Auf Energieleben.at informieren wir Sie regelmäßig über neue Erfindungen. Desertec nennt sich ein Konsortium aus zwölf Unternehmen, dass sich der Entwicklung nachhaltiger und klimafreundlicher…

Zukunftstechnologie. Was erleichtert in Zukunft unseren Alltag? Auf Energieleben.at informieren wir Sie regelmäßig über neue Erfindungen.

Desertec nennt sich ein Konsortium aus zwölf Unternehmen, dass sich der Entwicklung nachhaltiger und klimafreundlicher Energieversorgung aus den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens widmet.

Die Initiative wurde vergangenen Herbst in München ins Leben gerufen. Zu den beteiligten Unternehmen zählen ABB, Abengoa Solar, Cevital, DESERTEC Foundation, Deutsche Bank, E.ON, HSH Nordbank, MAN Solar Millennium, Munich Re, M+W Zander, RWE, SCHOTT Solar und Siemens. Im März sollen fünf neue Partner hinzukommen.

Im Februar hat Desertec offiziell seine Arbeit aufgenommen. Das erste Projekt soll ein Sonnenkraftwerk in der Sahara sein. In den kommenden drei Jahren sollen weitere Werke folgen. Als Ziel nennt Projektleiter Paul Van Son, 15 Prozent des europäischen Strombedarfs sowie einen erheblichen Teil des Verbrauchs in den Erzeugerländern zu decken.

Quellen:

Desertec

telepolis

Welt

4 Kommentare

  1. Finde ich gut, dass sich endlich Firmen finden, die auf diese Art und Weise Strom produzieren wollen. Wenn sie das ganze noch vernünftig anstellen, wird sich das sicher auch rechnen…

  2. grundsätzlich gut, dass sich auch große Firmen für alternative Energieerzeugung interessieren – ich halte aber das zentralistische Bild der Energieerzeugung (großes Solarkraftwerk ,Gas-Kraftwerk, AKW etc. für zig Haushalte) im Gegensatz zu kleinen autarken Energiezellen (zB über individuelle Solarzellen, Windturbinen etc.) generell für eher zukunfts-ungeeignet. Denn gerade das bietet sich dann immer dazu an, dass Konzerne/Länder ihre Macht auch dementsprechend ausüben und es auch – ohne dabei in Paranoia zu verfallen – auch terroristisches Angriffsziel sein kann.

  3. An den Kosten einer notwendigen innerdeutschen Leitung zu den Windkraftfeldern, scheiden sich bereits die Geister. Was wird es für ein Aufschrei sein, wenn Leitungen der zehnfachen Länge, aus Afrika nach Europa,gebaut werden müssen. Dazu kommen Anfälligkeitund Verschleiß in >Wüstengebieten, unter Wasser und durch Kriegszonen. Die unsicherern politischen Verhältnisse oin Nordafrika garnicht eingerechnet. Das soll alles der deutsche Konsument finanzieren und aufrecht erhalten? Da erscheint es eher wohlfeil, in Mitteleuropa unsere Anlagen zu bauen. In Ö. nördl. der Donau existieren an die 4,7TWh Pumpspeicher-Potentiel auf SH900m, diese zu planen wäre sinnvoller. mfg, kutscherkarl@yahoo.de

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