Zimmerpflanzen - Fotocredit: Pixabay/kaboompics
Zimmerpflanzen - Fotocredit: Pixabay/kaboompics
Zimmerpflanzen haben ganz unterschiedliche Ansprüche. Wenn du diese berücksichtigst, steht dem Zimmergärtnerglück nichts mehr im Wege!

Zimmerpflanzen sind als Deko in den eigenen vier Wänden nicht wegzudenken. Mit Pflanzen lässt sich nicht nur die Luftqualität verbessern, sondern du kannst auch schöne optische Akzente setzen. Nicht zuletzt machen Zimmerpflanzen dein Zuhause wohliger und angenehmer.

Zugegeben, nicht jeder hat einen grünen Daumen und damit von sich aus ein Gespür dafür, wann und wie oft die Pflanzen Wasser brauchen oder wie viel Sonnenlicht sie vertragen. Was hilft, ist allem voran eine gute Beratung im Blumengeschäft, welche Pflanze zu dir und deinen Lebensgewohnheiten passt. Letztlich sind Pflanzen auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. Nicht jeder mag schließlich Orchideen oder Sukkulenten. Und nicht jeder hat Platz für große Pflanzen oder für das eigene Indoor-Kräutergärtchen.

Mit diesen einfachen Tipps bringst du deine Zimmerpflanzen gut über die Runden

  1. Die richtige Menge Wasser. Nicht alle Zimmerpflanzen haben dieselben Ansprüche. Kakteen und Sukkulenten kommen aus trockenen Regionen und können Wasser sehr gut speichern. Deshalb müssen sie auch nur selten gegossen werden. Anders sieht es bei Pflanzen aus, die aus tropischen Gebieten kommen. Diese brauchen viel mehr Wasser – oft aber nicht aus der Gießkanne, sondern aus der Sprühflasche. Wie viel Wasser deine Pflanze braucht, entnimmst du am besten der Pflegeanleitung. Auch im Internet findest du jede Menge Informationen darüber, wie welche Pflanze zu gießen ist. Übrigens: Meistens trocknen Pflanzen nicht aus, sondern „ertrinken“, weil sie übergossen werden.
  2. Wähle den richtigen Standort. Auch hier gilt: Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche. Manche lieben das direkte Sonnenlicht, während andere in den dunkleren Ecken deines Zuhauses prächtig gedeihen. Efeutute, Kakteen und Zimmerbambus bevorzugen helle bis sonnige Standorte, während es Bogenhanf und Einblatt lieber schattig mögen.
  3. Wähle das richtige Substrat. Orchideen haben andere Ansprüche an den Boden wie Kräuter -und auch da gibt es Unterschiede! Deshalb gibt es im Fachhandel geeignetes Substrat, das auf die jeweilige Pflanzengruppe abgestimmt ist. Thymian etwa braucht sandiges, nähstoffarmes Substrat, während Basilikum einen nährstoffreichen Boden braucht. Orchideen hingegen geben sich mit ein paar Kokosflocken zufrieden.
  4. Richtig düngen. Nicht jede Pflanze musst du düngen. Manche dagegen regelmäßig. Auch hier gilt: Beachte die Pflegeanleitung oder lass dich beraten! Zu viel oder zu wenig Dünger kann dazu führen, dass deine Pflanze braune und ausgetrocknete Blattränder bekommt oder dass sie aufschwemmt und weiche, bläulich verfärbte Triebe bekommt.
  5. Schädlinge richtig behandeln. Oh ja, von den Plagegeistern gibt es eine ganze Menge: Wollläuse, Schildläuse, Trauermücken und Spinnmilben sind nur einige davon. Solange sie in nur geringer Menge auftreten, stellen sie für die Pflanze keine Gefahr dar. Vermehren sie sich aber weiter, dann kann die Pflanze sogar absterben. Rasches Handeln ist also gefragt. Lass dich im Fachhandel beraten. Gegen viele Schädlinge gibt es übrigens auch natürliche Mittel. Dazu findest du jede Menge Information im Internet.
  6. Junge Pflanzen, die sich noch im Wachstum befinden, müssen umgetopft werden, sobald die Töpfe durchwurzelt sind. Ältere Pflanzen wachsen langsamer und müssen in der Regel nicht umgetopft werden. Der richtige Zeitpunkt für Umtopfen ist das Frühjahr. Frisches Substrat gibt den Pflanzen den richtigen Nährboden.
  7. Richtig gelesen: Auch Pflanzen müssen abgestaubt werden, sonst verlangsamt sich die Photosynthese. Die Pflanze wird dadurch geschwächt. Verwende bei kleinblättrigeren Pflanzen einen Staubwedel, bei größeren Blättern ein feuchtes Tuch.

 

Quellen: „Zimmerpflanzenpflege: Die 7 Todsünden“; „Zimmerpflanzen: Tipps & Tricks“

Foto: Pixabay/kaboompics


Mehr zum Thema Garten

In dieser Kategorie vermitteln wir alles, was du zum Thema Garten und dessen tierischen Bewohnern wissen musst. Von nützlichen Tipps bis hin zu aufschlussreichen Fakten. Mit folgenden Links gelangst du der Reihe nach zu mehr Artikel in diesem Themenbereich für Einsteiger bis zu Profis.