Beitragsbild: Viel grün und nachhaltig konzipiert: Das Village im Dritten hat sich in Punkto Innovation viel vorgenommen. Fotocredit: © Superblock ZT GmbH/ARE
Beitragsbild: Viel grün und nachhaltig konzipiert: Das Village im Dritten hat sich in Punkto Innovation viel vorgenommen. Fotocredit: © Superblock ZT GmbH/ARE
Auf dem Gebiet des ehemaligen Aspangbahnhof im Dritten Bezirk in Wien entsteht durch die Kooperation der ARE mit Wien Energie eines der nachhaltigsten Innvovationsprojekte im europäischen Immobiliensektor.

Sie sind benannt nach dem ehemaligen Aspangbahnhof und werden bis 2026 Schauplatz eines besonders nachhaltigen Wohn- und Immobilienkonzeptes sein: die Aspanggründe im dritten Bezirk in Wien. Das Areal, auf dem das sogenannte „Village im Dritten“ entstehen soll, ist etwa 11 Hektar groß und liegt unweit vom Wiener Hauptbahnhof. Die Quartiersentwicklung der ARE Austrian Real Estate soll dabei vor allem soziale sowie ökologische Nachhaltigkeit im Fokus haben. Dazu gehört unter anderem ein Energiekonzept, für das die ARE gemeinsam mit Wien Energie kooperiert. Ziel des Gesamt-Energiekonzeptes ist es dabei, dass im Quartier möglichst viel Energie direkt produziert wird. Dafür sind Solaranlagen mit einer Leistung von etwa 1.900 Kilowatt-Peak geplant und diese tragen auch zur lokalen Stromversorgung bei. „Das Energiekonzept für das Village im Dritten zeigt, welche Erfolge gelingen können, wenn Energie- und Immobilienbranche an einem Strang ziehen. Hier schaffen wir ein Musterbeispiel für zukünftige urbane Energielösungen – im ökologischen und ökonomischen Sinn“, sagt dazu Michael Strebl, der der Geschäftsführung von Wien Energie vorsitzt. 

Village im Dritten mit Kombi aus Erd- und Fernwärme sowie Photovoltaik 

Neben dem Photovoltaik-Konzept sollen auch mehrere hundert Tiefensonden die Erdwärmenutzung ermöglichen.  Gemeinsam mit den entsprechenden Partnern würde die ARE das neue Stadtviertel „durch eine Kombination von Erdwärme, Photovoltaik und Fernwärme sowie einer optimierten Anlagensteuerung in höchstem Maße ökologisch betreiben“, sagt dazu der ARE CEO Hans-Peter Weiss. Zur Nachhaltigkeit, die im Village im Dritten angestrebt wird, gehören allerdings auch weitere städteplanerische Maßnahmen. So gehören beispielsweise 100 neu gepflanzte Bäume zum Gesamtkonzept des Viertels – die aktuell vorhandenen, gesunden Bäume des großen Parkareals wurden auf dem Gelände bewusst erhalten. Für Lebensqualität sorgt dabei nicht nur das viele Grün mitten in einem verkehrstechnisch und öffentlich gut angebundenen Areal der Stadt, sondern vor allem auch der Umstand, dass das Innere des Quartiers autofrei bleiben wird. Geparkt werden kann in Tiefgaragen unter den Häusern. 

BU: Innerhalb des Viertels sind die Wege Fußgehenden und Radfahrenden vorbehalten. Fotocredit: © Superblock ZT GmbH/ARE
BU: Innerhalb des Viertels sind die Wege Fußgehenden und Radfahrenden vorbehalten. Fotocredit: © Superblock ZT GmbH/ARE

Freifinanzierte und geförderte Wohnungen

Das Areal selbst gehört dann den Fußgängerinnen und Fußgängern sowie den Radfahrenden. Der Hochbau wird voraussichtlich nächstes Jahr beginnen. Mit einer Fertigstellung des Quartiers im Dritten Bezirk wird derzeit aber nicht vor 2026 gerechnet. Vormerken lassen für eine der 1.900 geplanten Wohnungen im Village im Dritten kannst du dich aber schon jetzt. Für die freifinanzierten Wohnflächen kannst du dich dafür direkt ans Village wenden. Die besonders gute Nachricht: Rund die Hälfte der neu geplanten Wohnungen im nachhaltigen Wohnviertel werden dem geförderten Wohnungssektor zugeordnet sein. Für die geförderten Wohnungen kann du dich dann direkt an die Wiener Wohnberatung wenden. Übrigens: Auch für Familien mit Kindern könnte das Village eine spannende Wohnoption sein. Denn neben dem geplanten zwei Hektar großen Park sind auch eine Schule sowie zwei Kindergärten in dem neuen Stadtteil geplant.

Quellen: are.at, villageimdritten.at / Fotocredits: © Superblock ZT GmbH/ARE