Nach über 10 Jahren Entwicklungszeit und drei Konzeptfahrzeugen hat sich VW dazu entschlossen, das zweisitzige 1-Liter-Auto XL1 in einer Kleinserie von zunächst 50 Stück zu bauen.

Lange mussten wir warten, jetzt ist es wahr geworden: die dritte Generation des 1-Liter-Autos von Volkswagen wird gebaut.

Nach der prestigeträchtigen Fahrt von Ferdinand Piëch im Forschungsfahrzeug 1L zu einer VW-Hauptversammlung mit einem Verbrauch von 0,89l auf 100km im Jahr 2002, der Präsentation des seriennahen L1 2009, erfolgte 2011 die Vorstellung des XL1 auf der Qatar Motor Show. Piëch deutete damals an, den XL1 in Serie gehen zu lassen – wohl auch deshalb, weil das 1-Liter-Auto den ehemaligen technischen Entwicklungsleiter reizt und ihn die Idee zu dem Zeitpunkt schon ein Jahrzehnt lang begleitete. Nach dem 1999 vorgestellten 3-Liter-Auto VW Lupo 3L (81 Gramm CO2/km) ein neues Ziel, auch wenn schon dem fast 15 Jahre alten Versuch kein großer wirtschaftlicher Erfolg beschieden war.

Am 21. Februar hat VW angekündigt, den XL1 in Kleinserie im Werk Osnabrück fertigen zu wollen.

Der XL1 ist ein Plug-In-Diesel-Hybrid mit Heckantrieb. Der 800 ccm TDI leistet 48 PS bei 120 NM Drehmoment, der Elektromotor bringt weitere 27 PS mit 140 NM Drehmoment ins Spiel. Ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe regelt den Antrieb, eine Lithium-Ionen-Batterie speichert genug Strom, um das Auto 50 km weit rein elektrisch fahren zu können.

Der Normverbrauch liegt bei 0,9l/100km, das entspricht 21g CO2/km. Die Reichweite wird mit ca. 500 km angegeben. Der XL1 verfügt über einen 10l-Tank. Ein Schelm, wer denkt, dass bei einem Normverbrauch von 0,9l/100km und einem Tankinhalt von 10 Litern das Auto über 1000km Reichweite hat.

Nichtsdestotrotz wurde alles getan, um den Verbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Die Form, ein fast perfekt ausgefeilter Tropfen mit verkleideten Hinterrädern, lässt den cw-Wert auf  0,189 sinken. Ein Toyota Prius III kommt auf 0,25. Dafür wurden selbst die Seitenspiegel geopfert: nach hinten blicken zwei Rückfahr-Kameras.

Am Gewicht wurde an allen Ecken und Enden gespart: ein CFK-Monocoque und nur 1,2 mm dicke CFK-Karosserieaußenteile reduzieren das Gewicht der Karosserie auf 230 kg. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs liegt bei 795 kg. Das ist zwar das 2,7-fache des 1L, der 290 kg auf die Waage gebracht hat – ohne aber den Komfort eines modernen Wagens auch nur annähernd mitzubringen.

Auffallend sind die Flügeltüren und die Bauhöhe von 1,15m: beides ist eher von Sportwagen bekannt. Der Beifahrer musste der Stromlinienform weichen und aus der ersten Reihe schräg nach hinten rücken. Ob das der Kommunikation zwischen FahrerIn und BeifahrerIn zu- oder abträglich ist?

Heise Autos schreibt, dass die Kleinserie 50 Stück umfassen wird, die Hälfte davon sei bereits fertig gestellt. Bugatti hat den Veyron von 2006 bis 2011 im Schnitt öfters im Jahr verkauft. Noch hat niemand den Preis für den XL1 genannt, aber vielleicht wäre der Markt für das 1-Liter-Auto dochg roößer doch größer als der für das schnellste zugelassene Fahrzeug der Welt?

Und könnte wer eruieren, ob das Auto auch mit Bio-Diesel fährt?

5 Kommentare

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