Wieder einmal ist die Wissenschaft dabei, ein bisheriges Denkmodell umzuwerfen. Man hat die Erde offenbar bisher für eine Scheibe gehalten und nun erkannt, dass es doch eine Kugel ist. Man…

Wieder einmal ist die Wissenschaft dabei, ein bisheriges Denkmodell umzuwerfen. Man hat die Erde offenbar bisher für eine Scheibe gehalten und nun erkannt, dass es doch eine Kugel ist. Man hat erkannt, dass der Mensch ein Ökosystem ist, wie unsere Erde auch oder eben letztlich der gesamte Kosmos. Natürlich war das uns schon immer bekannt, wie alle „Naturvölkern“ bestätigen könnten, wurde aber durch die „neue Ideologie“ der die Welt beherrschenden Wissenschaften verworfen.

 

Der Mensch ist selbst ein Ökosystem, das nachhaltig behandelt sein will

 

Nachhaltigkeit bedeutet eigentlich „Harmonie“, ein ausgeglichenes Verhältnis in einem System. Dieses System ist sowohl der gesamte Kosmos, als auch jeweils jedes kleinste Teil darin, so zum Beispiel der Mensch. Wir beherbergen auf unserer „Hardware“ Billionen von Mikroben und Lebewesen, die uns überhaupt erst ermöglichen, in dem nächsten System, unserer Umgebung zu überleben. Die gesamte Verdauung, also unser Energiehaushalt, wird von einer Unmenge an „Helfern“ erledigt, auf der Haut lebt eine Armee von Grenzwächtern. Uns selbst geht es nur dann gut, wenn unter diesen Begleitern Frieden, also ein harmonisches Gleichgewicht herrscht. Ist dieses gestört, werden wir krank. Andererseits ist dieses Heer an Helfern unsere „Waffe“ gegen alle unwillkommenen Eindringlinge.

Unsere „Zivilisation“ ist jedoch seit einiger Zeit dabei, dieses Gleichgewicht der Kräfte zu zerstören. Antibiotika töten ja nicht nur die Angreifer, sondern auch unsere eigenen „Soldaten“. Je mehr unser Ökosystem, also unser Körper, durch chemische Eingriffe belastet wird, desto schutzloser sind wir allen Angriffen ausgeliefert. Dazu gehören auch atmosphärische, also mentale, psychische Angriffe, die zum Beispiel Stress verursachen. Aber auch eine falsche Energiezufuhr, zum Beispiel durch eine veränderte Ernährung, stört das Gleichgewicht, welches sich in hunderten Millionen Jahren eingestellt hatte.

 

Jede Störung eines harmonischen Gleichgewichts verursacht ein Problem

 

Ob wir in unserem Körper ein Chaos anrichten, oder in unserer Umgebung, der Effekt ist der Gleiche. Dabei hat die eine Zerstörung Auswirkungen auf die nächste Ebene. Die Zerstörung der Harmonie in der Mitwelt hat Auswirkungen auf die Harmonie unseres eigenen Systems. Jede Störung im Kosmos – eine Supernova in der Nähe, mit einer extrem erhöhten Strahlung auf der Erde, jede Veränderung der Sonnenaktivität etc. – hat ebenfalls Auswirkungen auf das bisher harmonische Verhältnis.

Wenn wir also Nachhaltigkeit erreichen, oder eben wieder herstellen wollen, müssen wir alle Zerstörungen unserer Mitwelt und auch unserer „Innenwelt“ unterlassen. Viele so genannte „Hochkulturen“, wie die Mayas, die Römer, die Khmer sind daran zugrunde gegangen, dass sie zu sehr und ohne „Ausgleichsmaßnahmen“ in die Mitwelt eingegriffen hatten. Die Störungen des Außenbereichs hatten Auswirkungen auf das Befinden der Ökosysteme „Mensch“, was extremen Stress und ein letztlich völlig selbstzerstörerisches Verhalten zur Folge hatte. An genauso einem Punkt scheint sich unsere Kultur des 21. Jahrhunderts zu befinden.

 

Die Sesshaftigkeit ist seit über 5000 Jahren noch nicht endgültig organisiert

 

Seit Beginn der Sesshaftwerdung haben wir Menschen noch kein vernünftiges Verhältnis zu unserer Mitwelt gefunden. Die Zeit – etwas mehr als 5000 Jahre – ist offenbar noch zu kurz. Davor hatten wir Millionen Jahre Zeit, ein nachhaltiges Nomadenleben zu „organisieren“. Dabei sind Teile unserer Hardware – unseres Körpers – auch daran noch nicht abschließend angepasst. Der dauernde aufrechte Gang zum Beispiel verursacht vielfach nach einer gewissen Zeit Probleme.

Die Anpassung an ein Leben in einer dauerhaft als „Heimat“ dienenden Umgebung allerdings ist eine Sache der Organisation, der Abstimmung und Vereinbarung untereinander und kann also ohne besondere Veränderungen an der Hardware, einfach mit dem Verstand bewältigt werden. Dazu braucht es auch im Verstand Intelligenz. Daran müssen wir dringend arbeiten, weil unsere Aktionen mittlerweile den gesamten Planeten in Mitleidenschaft ziehen, nicht mehr nur unseren Körper, unser lokales Ökosystem.

 

http://www.mpg.de/1262166/Mikrobiom_Speichel

http://www.aerzteblatt.de/archiv/127068/Mikrobiomforschung-Wie-koerpereigene-Keime-als-Superorgan-agieren

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=44218

http://news.doccheck.com/de/9301/magenbakterium-schutzt-vor-asthma/