Energie erleben, verstehen und selbst ausprobieren – die neu gestaltete Wien Energie Erlebniswelt in der Spittelau öffnet ihre Türen.

Wie entsteht Strom? Was passiert, wenn Sonnenlicht auf ein Photovoltaikmodul trifft? Und wie viel Energie kann man eigentlich selbst erzeugen, wenn man kräftig in die Pedale tritt? Antworten auf diese Fragen gibt die neu gestaltete Wien‑Energie‑Erlebniswelt in der Spittelau – eine interaktive Dauerausstellung, die rechtzeitig zum Schulstart umfassend erweitert wurde. Insgesamt 21 Stationen laden dazu ein, Energie spielerisch zu entdecken, auszuprobieren und zu verstehen.

„Die Energiewende ist eine der größten gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit. Damit sie gelingt, braucht es Wissen, Verständnis und Begeisterung“, sagt Wien‑Energie‑Geschäftsführer Sascha Zabransky. Genau hier setzt die Erlebniswelt an: Sie macht Energie für Jung und Alt begreifbar und zeigt, wie sehr sie unseren Alltag prägt.

Interaktiv, größer und noch vielfältiger

Beliebte Stationen wie das Tanzkraftwerk, bei dem die kinetische Energie der Tanzschritte gemessen wird, sind geblieben. Neu hinzugekommen ist ein Escape Room, der mit einer kurzen Rätselaufgabe Energiewissen spielerisch vermittelt.

Einige Stationen arbeiten mit digitalen Elementen, andere funktionieren bewusst analog – zum Angreifen, Experimentieren und Ausprobieren. Thematisch reicht die Bandbreite von Heizen und Kühlen über Mobilität bis zu erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz. Besucher*innen können Inhalte selbstständig vertiefen und ihren eigenen Lernpfad wählen.

Ein Angebot für Schulklassen – und alle, die Energie verstehen wollen

Die Erlebniswelt informiert seit 2017 und ist Teil der größeren Besucherangebote von Wien Energie. Pro Jahr kommen zehntausende Besucherinnen und Besucher an die verschiedenen Erlebnisstandorte. Die Spittelau ist dabei die Hauptattraktion: Rund zwei Drittel aller Besuche entfallen auf das markante Hundertwasser‑Gebäude mit Müllverbrennungsanlage und Erlebniswelt.

Besonders wichtig ist die Arbeit mit Schulklassen, die ebenfalls rund zwei Drittel der Besucher*innen ausmachen. Je nach Standort gibt es altersgerechte Führungen. Zum Beispiel im Kraftwerk Simmering oder in der Tiefengeothermie‑Ausstellung in Aspern, wo Wien Energie und OMV die erste Tiefengeothermie‑Anlage Wiens umsetzen.

Kostenloser Besuch – mit oder ohne Führung

Während der Öffnungszeiten kann die Erlebniswelt eigenständig erkundet werden, der Eintritt ist kostenlos. Führungen können über die Website oder per E‑Mail gebucht werden:

Damit steht die Ausstellung allen offen, die Energie nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst erleben möchten.

Ein Ort, der Lust auf Energiezukunft macht

Die neu gestaltete Erlebniswelt zeigt, wie moderne Wissensvermittlung funktioniert: interaktiv, spielerisch und nah am Alltag. Sie verbindet Energieerzeugung, Klimaschutz und Technik mit Neugier und Experimentierfreude – und macht sichtbar, wie spannend die Energiezukunft sein kann.


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Bild: Wien Energie / Max Kropitz