Die Erde ist erschöpft, alle natürlichen Ressourcen sind verbraucht. Am 25. September war der World Overshoot Day – der Welterschöpfungstag. An diesem Tag sind Berechnungen des internationalen Footprint Networks, dem…

Die Erde ist erschöpft, alle natürlichen Ressourcen sind verbraucht. Am 25. September war der World Overshoot Day – der Welterschöpfungstag.

An diesem Tag sind Berechnungen des internationalen Footprint Networks, dem unter anderem der WWF und Greenpeace angehören, alle Ressourcen verbraucht, die bei nachhaltiger Nutzung in diesem Jahr für die Menschheit zur Verfügung stehen. Vergangenes Jahr waren die Ressourcen bereits am 23. September aufgebraucht.

Ab dem Welterschöpfungstag ist unser Planet im Minus. Biogene Rohstoffe sind aufgebraucht und Umweltbelastungen wie wie Treibhausgas-Emissionen und Müllproduktionen können von der Natur nicht mehr bewältigt werden.

Es ist das erste Mal seit Beginn der Berechnungen, dass der Welterschöpfungstag später als im Vorjahr statt findet. Laut WWF-Naturschutzdirektor Andreas Wurzer ist der Grund dafür die Wirtschaftskrise. Dieser Effekt werde nicht von Dauer sein, befürchtet er: „Wird das Wirtschaftswachstum wieder angekurbelt, wird der globale Fußabdruck wieder zunehmen.“

„Der Verbrauch an natürlichen Rohstoffen ist in den vergangenen 30 Jahren von 30 Milliarden auf 60 Milliarden Tonnen in die Höhe geschnellt“, informiert Lisa Kernegger, Ressourcensprecherin der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Hauptursache der Welterschöpfung sind Wirtschafts- und Konsummuster, die auf die Umwelt und das Klima keine Rücksicht nehmen. Den größten Anteil an der ökologischen Überschuldung hat der Kohlendioxidausstoß.

Wenn Sie Ihren ökologischen Fußabdruck berechnen und erfahren möchten, wie Sie Ihren Alltag umweltbewusster gestalten können, besuchen Sie unseren neuen Footprintrechner.

Quellen:
Plattform Footprint
Footprint Network