Nudeln kochen? Wir zeigen euch, wie ihr dabei Energie sparen könnt! – © Bild: pixabay.com
Nudeln kochen? Wir zeigen euch, wie ihr dabei Energie sparen könnt! – © Bild: pixabay.com
Gut, wir geben’s zu: Die ganze Welt mit dem eigenen Kochverhalten zu retten, wird vielleicht ein etwas zu hohes Ziel sein. Trotzdem könnt ihr gerade beim Nudeln Kochen Ressourcen sparen und damit nachhaltiger kochen. Wir zeigen euch wie.

Wasser aufstellen, Nudeln abschätzen, kochen lassen, abseihen, zack: Schon könnte man eine ganze Fußballmannschaft mit der Nudelmenge verköstigen, die uns vorher noch rätseln ließ, ob wir damit überhaupt ansatzweise satt werden. Wer kennt dieses Problem nicht? 

Dabei ist es relativ leicht zu lösen, indem man sich kurz die Zeit nimmt, die getrocknete Pasta vorher abzuwiegen. Als Faustregel gilt dabei: Pro Person reichen für einen Pasta-Hauptgang etwa 100 Gramm Teigwaren. Als Beilage kommen wir sogar mit ca. 70 Gramm Nudeln aus. Das verhindert zumindest, dass wir uns im Anschluss drei Tage von Pasta-Resten ernähren müssen oder gar wertvolle Lebensmittel wegschmeißen.

Doch auch wenn wir die passende Menge an Teigwaren kochen, können wir immer noch ordentlich Ressourcen schonen, wenn wir ein paar Tipps beherzigen:

  • Deckel verwenden – Ja, gelegentlich vergessen wir darauf, den Topf mit dem aufgestellten, gesalzenen Nudelwasser mit einem Deckel zu verschließen. Da die Hitze nach oben so nicht entweichen kann, sparen wir hier etwas Zeit und Energie. Und wir wissen ja: Jeder Topf findet seinen Deckel.
  • Auf Wasserkocher eher verzichten – Viele Menschen kochen das Wasser zuerst im Wasserkocher, bevor sie es in den Topf geben. Doch je mehr Nudeln ihr kochen wollt, desto weniger raten Experten zu dieser Vorgehensweise. Denn dadurch entsteht zwei Mal Energieverbrauch: Einmal durch das Erhitzen im Wasserkocher – vor allem wenn dieser aus Metall besteht und damit sehr viel Wärme speichert – und einmal, weil der Topf für die Nudeln ja dennoch erhitzt werden muss. 
  • Nudeln schon vorab ins Wasser geben – Wartet ihr auch, bis das Wasser kocht, bevor ihr eure Teigwaren hinein gebt? So steht es zwar auch auf den meisten Verpackungen als Zubereitungsempfehlung, doch diese Vorgehensweise entstammt vor allem der Zeit, in der hauptsächlich frische Teige für Nudeln verwendet wurden. Frische Teigwaren gehöre natürlich in kochendes Wasser. Die zumeist verwendeten getrockneten Nudeln können aber schon vorm Aufkochen des Wassers in den Topf gegeben werden. Dadurch garen sie bereits einige Minuten und nach dem Aufkochen können wir den Herd schon wieder abdrehen und die Nudeln bei einem Elektroherd mit der Restwärme gar werden lassen. Hier die optimale Bissfestigkeit zu erreichen, bedarf vielleicht einiger Versuche, doch wenn ihr den Dreh erst einmal heraus habt, könnt ihr damit einige wertvolle Energie-Minuten am Herd sparen.
  • Wasser sparen – Zumeist verwenden wir viel zu viel Wasser, um unsere Pasta gar zu kriegen. Dabei gibt es eine einfach zu merkende Regel: „Zehn, Hundert, Tausend.“ Die meint, dass 10 Gramm Salz für 100 Gramm Nudeln in einem Liter Wasser die perfekte Teigwarenkombination ist. Das heißt: Messt das Wasser ruhig vorher ab, um hier zu sparen. Übrigens: Durch die Stärke, die mit den Nudeln ins Wasser gelangt, eignet sich das Nudelwasser auch toll für gebundene Saucen. Du musst also nicht das ganze Wasser wegschütten, sondern kannst es ideal für köstliche Sugos weiter verwenden.

Quelle: br.de, Foto: pixabay.com


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