Fotocredit: Pixabay/StockSnap
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Du hast dich schon immer gefragt, was dieses Yoga eigentlich ist und wieso gefühlt alle es machen? Dann habe ich dir heute die besten Gründe mitgebracht, um deine Matte auszurollen.

Du hast dir vorgenommen auch endlich „Yogi“ zu werden? Super! Du weißt aber noch nicht so richtig, wie du beginnen sollst, was es dazu braucht und was dieses Yoga eigentlich bewirken soll, welche Stilrichtung die richtige für dich ist usw.? Immer mit der Ruhe, heute werden wir zusammen Klarheit in deinen Yoga Weg bringen.

Zugegeben, wenn man neu beim Yoga ist, kann die erste Stunde schon etwas seltsam und einschüchternd wirken. Besonders dann, wenn du dir vorher Yogis auf Social Media angeschaut hast und dich fragst, wie du jemals dein Bein hinter den Kopf kriegen sollst. Aber keine Sorge, Yoga hat am Ende des Tages wenig mit fancy Posen, als viel mehr mit einem Gefühl für Körper und Geist zu tun. 

WELCHER STIL IST RICHTIG FÜR MICH ALS NEWBIE?

Fotocredit: Pixabay/Marcus_Trapp
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Bevor du deine erste Stunde besuchst, finde ich es wichtig zu klären, welche Richtung für dich die beste ist. Es gibt mittlerweile so viele spannend klingende unterschiedliche Stile, dass man beinahe den Baum vor lauter Wald nicht mehr sehen kann. 

Wenn du deine erste Stunde besuchst, dann bist du beim Hatha Yoga am besten aufgehoben. Es ist quasi das Fundament aller Richtungen, die Klassen sind meist einfach aufgebaut und für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die Asanas (Körperhaltungen) werden hier relativ lange gehalten und mit dem Fluss deines Atems synchronisiert. So hast du auch ausreichend Zeit, um dich in die einzelnen Posen rein zu finden und dein Alignment auszurichten. 

Auch Vinyasa-Yoga ist eine gute Einstiegsmöglichkeit. Hier geht es schon etwas dynamischer zu, die Körperhaltungen werden in einem Flow aneinander gereiht und ebenfalls mit der Atmung abgestimmt. Eine Richtung, die den Körper fordert und deinen Geist gleichzeitig zur Ruhe kommen lässt. 

WARUM DU NOCH HEUTE DIE MATTE AUSROLLEN SOLLTEST

Fotocredit: Pixabay/Ben_Kerckx
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1 – YOGA VERBESSERT DEINE MENTALE LEISTUNG 

Falls du vor wichtigen Terminen oder Prüfungen besonders nervös bist, kann Yoga dir helfen dich aufzulockern, dich zu entspannen und so deine Leistung bei den Prüfungen bzw. Terminen zu verbessern. Schon 15-20 Minuten vor der Prüfung helfen, deinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen, die Angst zu mindern und die Nervosität runter zu fahren. 

2 – ES GIBT DEINEM GEHIRN NEUE ENERGIE

Kennst du auch Tage, die so intensiv und voll mit To-Dos waren, dass du am Abend gar keinen geraden Satz mehr raus bringst, dein Hirn sich wie in Watte gehüllt anfühlt? Ich denke, so geht es uns allen mal. Wenn du regelmäßig zur Yoga Praxis als Hilfsmittel greifest, dann hat das einerseits zur Folge, dass dein Stresslevel sich reduziert; durch die Konzentration auf die Atmung atmest du automatisch bei regelmäßiger Praxis auch im Alltag ruhiger und wirst gelassener. 
Durch die Übungen auf der Matte steigern sich aber zugleich auch deine kognitiven Fähigkeiten und deine grauen Zellen werden neu angekurbelt und energetisiert. 

3 – YOGA SCHAFFT ABHILFE BEI KÖRPERLICHEN BESCHWERDEN 

Nicht nur mental, auch körperlich ist Yoga ein wahrer Booster. Unsere Gesellschaft hat zwei Hauptleiden, die auf Stress und zu große Belastung in Job und Alltag zurück zu führen sind. Das sind einerseits Beschwerden die Verdauung betreffend, auf der anderen Seite Rückenschmerzen. 

In beiden Fällen ist Yoga ein wunderbar heilsames Tool. Die Übungen entkrampfen den Bauchraum und steigern so dein allgemeines Wohlbefinden. Unser Darm ist nämlich sehr eng mit unseren Emotionen verbunden und ist hier etwas aus der Balance geraten, schlägt und das auch schnell auf unser Gemüt. 
Die meisten von uns haben einen Beruf, in dem sie viel sitzen und sich auch zwischendurch in den Pausen kaum bewegen. Das führt unweigerlich dazu, dass der Rücken schmerzt. 
Yoga bewegt deine Wirbelsäule, mobilisiert sie und dehnt dazu die Partien deines Körpers, die besonders bei Rückenschmerzen verkürzt sind. 

Um noch direkt mit einem der größten Vorurteile aufzuräumen: du musst für Yoga weder besonders beweglich noch besonders spirituell veranlagt sein. Natürlich ist beides kein Nachteil, doch wichtig ist, dass du das für dich passende Studio findest und den passenden Lehrer/die passende Lehrerin. Schau dich doch mal in deiner Nähe um und buch dir eine Schnupperstunde. Gib dem Lehrer/der Lehrerin vor der Stunde Bescheid, dass du Newbie bist und lass dich danach ganz auf die Stunde ein und lerne die Vorteile von Yoga für dich selbst kennen.