iBot
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Projekt war aber ursprünglich zu teuer.

Spätestens seit mit Anfang 2016 das Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Österreich in Kraft getreten ist, das einen barrierefreien Zugang zu sämtlichen Geschäftslokalen vorschreibt, in denen Waren und Dienstleistungen öffentlich verkauft werden, ist Barrierefreiheit ein viel diskutiertes Thema. Nicht alle sind über das Gesetz glücklich, verursachen Umbaumaßnahmen doch hohe Kosten.

Dabei gäbe es längst eine technische Lösung, um Hindernisse zu überwinden. Kanten und Stufen stellen für Rollstuhlfahrer ein so gut wie immer unüberwindbares Hindernis dar. Bereits im Jahr 2000 wurde der iBot präsentiert, ein Rollstuhl, der nicht nur Stufen steigen, sondern auch Hindernisse im Gelände, wie etwa Böschungen, überwinden kann. Auch lässt sich der E-Rollstuhl so einstellen, dass sich der Fahrer auf Augenhöhe mit seinen Mitmenschen fortbewegen kann. Mit seinem stolzen Preis von 25.000 Euro war er aber für viele Betroffene nicht leistbar. 2009 verschwand er deshalb wieder vom Markt.

Seit aber die Firma Toyota angekündigt hat, den iBot von Deka zu lizenzieren, kommt wieder neue Bewegung in die Sache. Dean Kamen, der als der Erfinder des Segway gilt, hat sich auch des Rollstuhls angenommen. „Als wir gesehen haben, welche Flexibilität, Freiheit und Mobilität der iBot seinen Nutzern bringen kann, wussten wir, dass wir diese Technologie mehr Menschen auf der ganzen Welt zugänglich machen müssen“, sagt er im Video.  Eine neuere und leistbarere Version soll schon bald wieder auf den Markt kommen.

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Quelle: Beitrag auf vocativ.com
Foto: www.dekaresearch.com

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