Green Jobs, frisch gefüllte Förderöpfe und neue Regeln in der Bauordnung: Im Energiebereich wartet 2013 mit einigen Neuerung auf. Manches ändert sich – manches bleibt gleich – und in manchen Bereichen fragt man die Wienerinnen und Wiener nach ihrer Meinung. Wir haben eine Übersicht für Sie zusammengestellt.

Green Jobs: Die Jobchancen im Energiesektor sind die aktuell die besten: 13% der Unternehmen im Energiebereich wollen ihren Mitarbeiterstand erhöhen – gesamtwirtschaftlich sind es nur 8%. In Green Jobs arbeiteten mit Stand 2012 rund 210.000 Personen – laut einer Studie der Statistik Austria über Umsatz und Beschäftigte im Bereich der umweltorientierten Produktion und Dienstleistung (EGSS), die vom Lebensministerium in Auftrag gegeben wurde.

 

Vorsicht bei Anträgen für die Photovoltaik-Förderung! Ab 1.1.2013 werden Antragsteller, die in ihrer Eingabe nur „Fördertarif“ ankreuzen, nach Erschöpfung der bereitgestellten Geldmittel beim „Resttopf“ nicht mehr berücksichtigt. Besser: „Fördertarif oder Netzparitätstarif“ ankreuzen. (Unten rechts im Formularfeld)

 

 

Bauordnung: Anders als die Steiermark hat der Wiener Landtag auf eine explizite „Solarverpflichtung“ verzichtet. Vorgeschrieben sind künftig nur „hocheffiziente Energiesysteme“, im Neubau ebenso wie bei Sanierungen. Getreu der Bezeichnung müssen diese Energiesysteme auch wirtschaftlich sein.

 

 

Energieausweis: Neuerung bei Häusern und Wohnungen. Seit 1. Dezember 2012 gibt es Sanktionen, wenn ein Verkäufer oder Vermieter keinen Energieausweis bereit hält und zur Verfügung stellt. Bis zu 1.450 Euro Strafe sind jetzt fällig.

 

 

 

Die Einspeisetarife für Energie aus erneuerbaren Quellen bleiben vorerst in der bisherigen Höhe bestehen. Bis Ende des Jahres 2013 ist die Ökostromabwicklungsstelle für den Abschluss der entsprechenden Verträge verantwortlich. Grundlage dafür ist die Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend von September 2012.

 

 

Wiener Volksbefragung 2013: Neben den bekannten Themen Parkpickerl und Olympia kommt ein für Klima und Umwelt spannendes Thema zur Sprache. Es geht um die Zukunft der erneuerbaren Energie in Wien. Die Frage soll lauten: „Sind Sie dafür, dass die Stadt Wien nach Beispiel der Bürger/innensolarkraftwerke weitere Erneuerbare Energieprojekte mit (finanzieller) Beteiligung der Bürger/innen umsetzt?„.

 

 

Das Jahr des Fahrrads: Im Juni 2013 wird Wien mit der Velo-City zur Weltfahrradhauptstadt.

2 Kommentare

  1. Bei meiner Wohnungsbesichtigung metine der Makler, ich k nne den Ausweis in seinem B ro einsehen. Das bedeutet: zus tzlicher Termin, zus tzliche Anfahrt und vor allem zus tzliche Arbeit f r den Makler. In einer Gegend, in der sich Vermieter die Mieter und nicht Mieter die Wohnung aussuchen, kann sowas ein KO-Kriterium sein man f llt dann als Mieter einfach raus aus der Auswahl, zuviel Arbeit und allein die Nachfrage danach k nnte ein Hinweis auf einen k nftig anspruchsvollen/schwierigen Mieter sein.Einen groben Hinweis auf den Energieverbrauch geben ohnehin schon die Nebenkosten.[WORDPRESS HASHCASH] The poster sent us ‚0 which is not a hashcash value.

  2. Thank you for the LOV. I have a problem with mainppg column in the tabular form. The value from the LOV comes not in the cell, comes in the heading of the column and overwrites it. Is it possible to use tabular form column as maping?

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