Fotocredits: Pixabay/5056468
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Lange scheiterten Forscher am Ansatz, aus Faulgas Energie zu gewinnen. Doch nun zeigen sich erste Erfolge bei ganz neuen Ansätzen.

Lange scheiterten Forscher am Ansatz, aus Faulgas Energie zu gewinnen. Bereits in den 1960-er Jahren kam die Idee auf, Abwasser zu Energierückgewinnung heranzuziehen. Doch erste Erfolge zeigen sich erst jetzt. Nun geht man nämlich gewissermaßen einen Schritt zurück – und setzt gleich beim Klärschlamm an. Dieser Weg scheint vielversprechend. Ein Team an der Universität Clausthal in Niedersachsen erforscht diesen Ansatz – und wurde dafür mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018 ausgezeichnet.

Die Forscher entwickelten biochemische Brennstoffzellen, die bakterielle Energie aus Abwasser in Elektronen umwandelt, um diese an eine Elektrode zu binden, beschreibt trendsderzukunft.de den Vorgang. Auch erste Praxisversuche erwiesen sich als erfolgreich. Ob das Konzept auch auf andere Abwasseranlagen übertragbar ist, ist Gegenstand der weiteren Forschung.

Ein zweiter Ansatz aus der Schweiz

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt das Schweizer Unternehmen TreaTech. Dieses hat Wasserfilter entwickelt, die das Abwasser unter Druck setzen und es so stark erhitzen. So wird das Wasser gereinigt. Bei diesem Prozess spaltet sich die Biomasse zudem in CO2, Methan und Wasser auf, wobei auch Phosphor und Stickstoff entstehen. Der Schwefel wird ausgefiltert, heißt es in dem Beitrag weiter, und das methanhaltige Biogas als Energieproduzent herangezogen. Dieses Konzept ist bisher nur im Labor erprobt.

Quellen: reset.org: „Klärschlamm und Brennstoffzelle: Energie aus Abwasser“; www.trendsderzukunft.de: „Lohnenswerte Energiequelle: Forscher finden heraus, wie Kläranlagen Strom liefern können“

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