Ikea
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Ikea will bis zum Jahr 2020 ausschließlich mit selbst produzierter grüner Energie versorgen.

Bereits seit ein paar Jahren setzt man bei Ikea vermehrt darauf, den eigenen Energiebedarf auch selbst zu decken. In Kanada besitzt der schwedische Möbelhersteller riesige Windparks. Diese Anlagen wurden von Mainstream Renewable Power gebaut und werden auch von diesem Unternehmen in Ikeas Auftrag gewartet. In diesen Anlagen können bis zu 46 Megawatt an Energie produziert werden. Alle zwölf Standorte, die Ikea in Kanada besitzt, werden bereits ausschließlich mit eigener Energie versorgt. Doch nicht nur das, die Windparks, sowie Solarpaneele die auf den kanadischen Ikea-Märkten montiert sind, produzieren sogar doppelt so viel Energie wie Ikea selbst verbraucht.

Die Ikea-Standorte in Skandinavien sind ebenfalls bereits energieautark. Drei Windfarmen produzieren jährlich 361 Gigawattstunden Strom. Außerdem sorgen Biomasse-Kraftwerke dafür, dass nicht nur die Geschäfte, sondern auch alle Bürogebäude und Fabriken mit selbst produzierter, erneuerbarer Energie versorgt werden können.

Was Ikea zu Hause in Schweden respektive in ganz Skandinavien und auch in Kanada bereits geschafft hat, strebt man bis 2020 weltweit an. Dazu will man in den nächsten fünf Jahren 600 Millionen Euro investieren. Davon sollen etwa 500 Millionen in Windenergie und 100 in Solarenergie investiert werden. In den letzten fünf Jahren hat Ikea bereits 1,5 Milliarden Euro in die Erzeugung erneuerbarer Energie gesteckt. Das Unternehmen besitzt weltweit bereits 314 Windturbinen und hat mehr als 700.000 Solarpaneele auf seinen Gebäuden montiert. Diese Investitionen machen es möglich, dass Ikea bereits jetzt 70 Prozent seines Energiebedarfs aus eigener Produktion deckt. Wer mehr Details zu Ikeas Plänen wissen möchte, findet diese im Nachhaltigkeitsbericht des schwedischen Möbelriesen.

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Bild: Ikea

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