Wird derzeit in Masachusetts erforscht.

Schamottestein eignet sich als Speicher für CO2-freie Energie hervorragend. Das fanden Forscher am Masachusetts Institute of Technology MIT kürzlich heraus. Diese uralte Technologie, die der Menschheit schon seit gut 3000 Jahren bekannt ist, könnte maßgeblich dazu beitragen, dass sich der Energieverbrauch weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien entwickelt. Auch die Preisentwicklung bei letzeren könnte sich dadurch sehr positiv für den Endkunden gestalten. Das berichtet das MIT auf seiner Homepage.

Der Ansatz der Forscher sieht so aus: Zu Tageszeiten, in denen mehr Energie aus erneuerbaren Quellen produziert wird als benötigt, könnte man die überschüssige Energie mithilfe einer Elektroheizung dazu verwenden, um eine große Anzahl an Ziegelsteinen aufzuheizen. Weil diese die Hitze sehr lange speichern können, wenn sie gut isoliert werden, kann diese Wärme zu einem späteren Zeitpunkt industriell genutzt werden. Sie könnte zum Beispiel Generatoren antreiben, die die Wärme bei Bedarf dann wieder in Elektrizität umwandeln.

Energie muss sich rentieren

Weil in Industrieländern mehr Wärme als Elektrizität gebraucht würde, und zudem die Wärme konstanter im Bedarf ist als Elektrizität, würde sich dies auch auf die Preisentwicklung auswirken. Der Preis für Energie aus erneuerbaren Quellen würde nämlich gerade zu Zeiten verfallen, zu denen diese im Überfluss produziert werden – etwa an einem sehr sonnigen Tag oder in einer sehr windigen Nacht.

Durch eine konstante und permanente Nachfrage nach dieser Energie könnte der Preis auf einem – für die Betreiber der Anlagen – vernünftigen Level gehalten werden, wodurch sich das Betreiben der Anlagen erst rentiere. Letztlich würden davon wiederum auch die Endkunden profitieren. Denn nur, wenn der Betrieb von Windparks und Solarfarmen für die Betreiber wirtschaftlich ist, wird auch sichergestellt, dass ausreichend dieser Anlagen langfristig in Betrieb bleiben.

 

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Quelle: MIT

Foto: pixabay

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