Die Reise eines Plastiksackerls vom Einkaufswagen über Parks und Straßen bis hin zum Great Pacific Garbage Patch zwischen Kalifornien und Hawaii, wo es für lange Zeit im etwa drei Millionen…

Kalifornien_ Plastiksackerl weiter in Supermärkten | Energieleben

Die Reise eines Plastiksackerls vom Einkaufswagen über Parks und Straßen bis hin zum Great Pacific Garbage Patch zwischen Kalifornien und Hawaii, wo es für lange Zeit im etwa drei Millionen Tonnen schweren Müllstrudel seine Kreise drehen wird – ein Video, das für die Abschaffung der umweltschädlichen Einkaufstaschen in Kalifornien wirbt. Der ins Meer gelangte Plastikmüll wird von den Fischen gefressen, von den Vögeln an ihre Jungen verfüttert, nimmt den Korallen das Licht und führt so jährlich zum Sterben tausender Meerestiere.

Noch im Juni hatte sich das kalifornische Unterhaus für das Verbot ausgesprochen. Der republikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger gab seine Zustimmung und gemeinsam mit UmweltschützerInnen setzte sich auch die demokratische Abgeordnete Julia Brownley dafür ein, ab 2012 die meist kostenlosen Einkaufssäcke aus Plastik in größeren Supermärkten und Apotheken ganz zu verbieten. Ab 2013 hätten auch kleinere Geschäfte auf die Säcke verzichten und umweltfreundliche Alternativen anbieten müssen.

In der Nacht auf den 1. September wurde das Verbot bei einer Abstimmung des Senates nun abgelehnt. GegnerInnen waren der Meinung, das Verbot greife in die persönliche Entscheidungsfreiheit ein. Zudem sei der Kauf einer Tasche – sofern man keine eigene dabei hat – eine zusätzliche finanzielle Belastung für die KonsumentInnen.

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