Skunklock
Skunklock
Fahrradschloss Skunklock „wehrt“ sich.

Wenn Stinktiere angegriffen werden, setzen sie einen Schwall an übel riechendem, zu Tränen reizenden Wehrsekret frei, die den Gegner vertreiben. Genau dieses Prinzip haben sich die Entwickler des Skunklock zu Nutzen gemacht – und nicht umsonst ihre Erfindung nach dem Stinktier (engl. „skunk“) benannt. Wird das Fahrradschloss aufgesägt, setzt es Chemikalien frei, die beim Dieb Übelkeit hervorrufen und ihn abschrecken sollen.

Die Firmenchefs Daniel Idzkowski aus San Francisco und der gebürtige Schweizer Yves Perrenoud haben das Konzept für ihr Skunklock vor allem aus dem Frust heraus entwickelt, dass ihre eigenen Fahrräder und Motorräder sowie die ihrer Freunde regelmäßig gestohlen wurden, obwohl sie die besten Schlösser verwendeten, die der Markt zu bieten hatte. Ärgerlich für all jene, die auf ihr Fahrrad oder Motorrad angewiesen sind. Noch befindet sich das StartUp im Aufbau, das Finanzierungsziel auf Indiegogo wurde aber bereits erreicht.

Skunklock ist in den USA legal

Der Chemikalienmix, der beim Aufsägen freigesetzt wird, enthält Geruchsstoffe, die nach ranziger Butter, Parmesan und Erbrochenem riechen. Schädlich sind die Stoffe laut Hersteller nicht. Sie sollen lediglich der Abschreckung dienen. Skunklock entspricht den US-Vorschriften und ist in (fast) allen Bundesstaaten legal. Ob Skunklock auch in Österreich eingesetzt werden darf, ist nach derzeitigm Stand allerdings unklar. Weil der Hersteller die Inhaltsstoffe nicht vollständig angibt, kann die Polizei Wien diese Frage nicht beantworten. „Man müsste sich genau anschauen, welche Inhaltsstoffe das Produkt enthält“, sagt Polizeisprecher Thomas Keiblinger gegenüber energieleben.at. „Wenn das Produkt Inhaltsstoffe enthält, die bei uns verboten sind, dann kommt es aber ohnehin nicht auf den Markt.“

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Quelle: Herstellerhomepage 

Foto: skunklock.com

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