Umweltschonende Methode gegen das Jakobskreuzkraut.
Dieser Artikel wurde am 29. Juli 2022 veröffentlicht
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Das Jakobskreuzkraut ist ein invasives Unkraut, deren Samen sich durch Wind schnell ausbreiten. In den Gärten sind die Korbblütler kein besonderes Problem, für Pferde und Rinder ist es aber giftig. Im Heu darf es also auch nicht vorkommen, allerdings ist es mühsam die Ausbreitung zu stoppen. Eine neue Methode mit Strom soll effektiv und umweltschonend sein.

Die gänseblümchenartigen, gelben Blütenköpfe des gewöhnlichen Beifußes mögen für das ungeübte Auge attraktiv erscheinen, aber sie verbergen die giftige Natur der Pflanze. Das Jakobskreuzkraut ist bekannt als Unkraut. Es schädigt die Leber von Weidevieh. Auf der Weide lassen die Tiere das Kraut einfach stehen, sie mögen es nicht wegen des bitteren Geschmacks. Selbst für Bienen ist die Pflanze uninteressant. Das Entfernen von Jakobskreuzkraut auf der Weide ist aber mühsam und wird oft mit Herbiziden erledigt, was nicht nur das Unkraut, sondern auch die Bienen tötet. Zur Schonung der Insektenwelt mähen und mulchen Landwirten die Ränder von Wiesen und Weiden. Rechtzeitiges Mähen ist eine Methode, gezielter und effizienter soll es mit Strom gehen.

Das Gerät der deutschen Firma Kersten Arealmaschinen besteht aus einem Stromgenerator, einem Transformator und einer Handlanze. Damit lässt sich der Strom punktuell direkt an das Jakobskreuzkraut bringen. Die Pflanze wird direkt abgetötet, indem die Erde um die Wurzel erhitzt wird und durch den Stromfluss wird das Wasser in der Pflanze aufgekocht. Es wird immer nur eine Pflanze behandelt, andere Gewächse in der Umgebung sind nicht von der Behandlung betroffen.


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