Schon mal ein Schaf im Pulli gesehen? Sehr wahrscheinlich nicht, und das liegt daran, dass ein Schaf durch seine Wolle perfekt „gedämmt“ ist und so einfach keinen Pulli braucht. Vielleicht…

Schon mal ein Schaf im Pulli gesehen? Sehr wahrscheinlich nicht, und das liegt daran, dass ein Schaf durch seine Wolle perfekt „gedämmt“ ist und so einfach keinen Pulli braucht. Vielleicht war es ja ein Ire, der als erster sein Haus mit Schafwolle dämmte. Jedenfalls hatte der Entdecker eine geniale Idee, denn Schafwolle ist nicht nur nachwachsend und ressourcenschonend, sondern sie ist auch noch recycelbar und unkompliziert in der Entsorgung.

Die Produktion von Schafwolle ist nicht sonderlich energieaufwendig. Von Natur aus ist sie feuchtigkeitsregulierend, und die Keratinfasern der Wolle haben einen verblüffenden Effekt: Unangenehme Gerüche und Luftschadstoffe, wie Formaldehyd, werden abgebaut. Anders ausgedrückt: Einem Schaf, das gerade aus einem verqualmten Pub käme, würde man es nicht anmerken.

Experten empfehlen Schafwolle zur Dämmung

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bestätigt der Schafwolle Eigenschaften wie wärmeschützend, feuchtigkeitsregulierend und schadstoffabbauend. Wegen der hohen Wärmespeicherfähigkeit seien Naturdämmstoffe generell beim sommerlichen Wärmeschutz mineralischen oder fossilen Produkten überlegen, schreibt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (www.nachwachsende-rohstoffe.de), die einen auch rund um das Thema Naturdämmstoffe berät.

Durch die natürliche Kräuselung der Wollfasern entstehen luftgefüllte Räume, die bis zu 30 Gewichtsprozent an Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können und so zu einer ausgeglichenen Luftfeuchtigkeit im Raum sorgen. Ein weiterer Vorteil des tierischen Dämmstoffes ist die hohe Entzündungstemperatur, die bei 500 Grad Celsius liegt.

Von der Wolle zum Vlies

Den ganzen Tag die Wiese abgrasen und Gänseblümchen im Hang jagen, das treibt einem schon mal den Schweiß in die Wolle. Und auch Schafe haben Schuppen und fettiges Haar. Was sie unterscheidet, sind die Pflanzenreste zwischen den Locken. Nach der Schur muss das Fell erst einmal gründlich gewaschen werden. Um es weiterzuverarbeiten, wird es dann maschinell zerrupft, um am Ende als Vlies aufgerollt zu werden.

Dieses Vlies ist nun bestens geeignet für die Dämmung von Dachschrägen, Decken, Wänden, Böden, Luftkanälen und Heizungsrohren. An Außenfassaden sollte es nicht die Erde berühren oder im Spritzwasserbereich angebracht sein. Als Stopfwolle dichtet es Ritzen und Hohlräume ab, beispielsweise beim Fensteranschluss. Die Wolle wird eingesetzt zur Schalldämmung von Klima- und Lüftungsanlagen und auch zur Trittschalldämmung.

Klimaschonender Dämmstoff

Laut deutschem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird in Europa hauptsächlich auch europäische Wolle angeboten, so dass keine langen Transportwege anfallen. Die Klimabilanz betreffend schneiden herkömmliche fossile und mineralische Produkte schlechter ab, da sie in der Herstellung energieaufwendig sind. Außerdem sind sie nicht recycelbar und laut Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe seien zudem die Auswirkungen auf die Gesundheit umstritten.

Naturdämmstoffe geben keine Schadstoffe an die Raumluft ab. Im Gegenteil entgiftet Schafwolle die Luft. Auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt Schafwolle für die Wohngesundheit. Ihre Herstellung ist nicht CO2 intensiv, und seitdem auf den Zusatz von Synthetikfsaern verzichtet wird, ist sie recycelbar. Zudem ist sie wiederverwertbar und kompostierbar. Mit Borsalz behandelte Wolle sollte man allerdings zur Deponie bringen.

Der einzige Minuspunkt der Schafwolle ist in der Behandlung mit Pestiziden zu sehen. Diese sind für den Menschen zwar nicht mehr schädlich, da sie vor Verarbeitung zum Wollvlies aus der Rohwolle herausgewaschen werden, aber der Pestizideintrag in die Natur ist noch ein problematischer Gesichtspunkt.

Schafwolle und Schadstoffe

Um als Dämmstoff verwendet werden zu dürfen, muss Schafwolle für den Brand- und Mottenschutz präpariert werden. Dazu kommen mittlerweile gesundheitsverträgliche Zusatzstoffe wie beispielsweise Borsalz zum Einsatz. Dieses ist von der Toxizität her mit Kochsalz zu vergleichen. Als Düngemittel ist es in geringen Mengen in Obst und Gemüse enthalten, die wir zu uns nehmen, ohne dass es für den menschlichen Organismus gefährlich werden könnte. Allerdings wird Borsalz als schwach wassergefährdend eingestuft.

Weiterhin wird das Mottenschutzmittel Mitin FF eingesetzt, das von ÖkoTest als für den Menschen unbedenklich eingestuft wurde. (Siehe auch: Ökotest Sonderheft „Energie“, Nr. 32, S.32). Dieser Mottenschutz ist vom Öko-Bauzertifizierer natureplus akzeptiert und auch die Schadstoffberatung Tübingen schreibt dazu, dass die Schadstoffe in den eingesetzten Dosen als unbedenklich eingestuft werden. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für einen Hersteller, der ganz auf den chemischen Mottenschutz verzichtet.

Bildnachweis: © Jan Wattjes / Pixelio.de

3 Kommentare

  1. MaikDas stimmt schon, aber man kann ja mal neue Wege als Partei bethcreisen und auch halten was man verspricht. Das Vertrauen in die etablierten Parteien ist ja bei der Mehrheit von uns Bundesbfcrgern mittlerweile am Boden angekommen (siehe die extre hohe Wahlbeteiligung der Bfcrger .), so oft wie die ihre Versprechen schon gebrochen haben und uns alle verarscht haben. Das diese Partei derzeit noch chaotisch agiert ist kein Problem ffcr mich ist ja echtes Neuland was Sie nun betreten .bin sogar am fcberlegen ob ich nicht aktiv dort einsteige, bisher hab ich mich immer rausgehalten, da ich viel zu entte4uscht von dem mangelhaften Interesse seitens der etablierten Parteien sozial schwachen Bfcrgern wirklich auf eine gute Art und Weise zu helfen bin (Anmerkung: Eine Kette ist nur so stark wie Ihr schwe4chstes Glied, sollte unsere Regierung doch wissen..ist ja ein sehr alter und wahrer Spruch).Drogen zu legalisieren ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, es gibt ja serif6se Studien die klar zeigen das der Drogenkonsum in Le4ndern wo diese legal sind nicht ansteigen, sondern der Drogenkonsum sogar sinkt (siehe Portugal und Niederlande). Audferdem wfcrde man damit den ganzen Drogendealern endlich das Wasser abgraben kf6nnen, denn viele gesundheitliche Probleme durch Drogen entstehen ja hauptse4chlich durch das Strecken von Drogen aus Profitgier. Audferdem bin ich ziemlich sicher, sollte mal ein Drogentest bei unseren Staatsdienern (Politikerm, Richtern, Staatsanwe4lten und sonstigen Behf6rdenmitarbeitern) stattfinden, wfcrden so einige ganz sicher massive Probleme bekommen .es we4re also demzufolge sogar im Interesse der Staatsdiener Drogen zu legalisieren ..;)Ffcr ein bedingsloses Grundeinkommen bin ich nicht wirklich, da dies doch alles fcber einen Kamm scheren wfcrde und auf individuelle Situationen und Bedfcrfnisse nicht mehr eingegangen wfcrde. Ich bin aber ganz klar daffcr das jeder der auf staatliche Hilfe angewiesen ist, diese auch in angemessenen Rahmen laut Grundgesetz Artikel 1 erhe4lt und nicht so abartig behandelt wird wie es derzeit durch Hartz 4 geschieht. Das ist einem Staat wie dem unseren absolut unwfcrdig, denn was da ganz real jeden Tag seit mehreren Jahren kaum bemerkt vom normalen Bfcrger geschieht, das erinnert leider schon sehr an Zeiten in Deutschland an die keiner mehr gerne zurfcck denkt. Auch der Spruch Ff6rdern und fordern erinnert doch zu sehr an den widerlichen Spruch Arbeit macht frei . Hier muss definitiv sehr bald was geschehen, denn es sind ja mehrere Millionen Bundesbfcrger die hier wie Dreck behandelt werden. Mehr sag ich lieber nicht mehr zu diesem Thema sonst kf6nnte es sein das Du meinen Beitrag nicht freischalten kannst.dcbrigens Maik cooler Blog den Du da betreibst ;)GrussBernd

  2. Confectionery regimen began in the United States, has evolve into the uncountable Hollywood actress brief pattern, Britney Spears (Britney Spears), Lindsay Lohan (Lindsay Lohan) and Whitney Doorman (Whitney Seaport)are enthusiasts column. Why it attracts so diverse celebrities to throw one’s lot in with them? In the elementary place, the called bon-bons victuals with a to a great limit comprehensible, do not distress to do this kind of scoff, no complex cooking steps do not precondition a semi-monthly plan. The only trend you for to do is to lay aside the dinner, sup when hungry 35 Jelly Belly fudge (calories, 80 calories), a Haribo Starmix fudge (solely 14 calories), some licorice (within easy reach 100 calories) . After some metre, the first region ballast is lightened. Nutritionist Carole Symons said: „sweetmeats existence is the understanding why the weight form at one’s desire and testament be more projecting, the most fundamental opinion or plummeted because of sensitive calorie intake. Calorie reduced moment consequently break

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