Auch wir Köche und Köchinnen können zu Hause am Herd leicht eine Menge Energie sparen – hier kommt es vor allem auf das persönliche Verhalten an. Sparen auf großer Flamme…

Auch wir Köche und Köchinnen können zu Hause am Herd leicht eine Menge Energie sparen – hier kommt es vor allem auf das persönliche Verhalten an.

Sparen auf großer Flamme
Beim Kochen und Backen – was kann man da schon sparen? Die Zweifler unter uns werden staunen: eine ganze Menge nämlich! Genauer gesagt kann man durch energiebewusstes Verhalten in der Küche ein Drittel der Emissionen vermeiden! Erdgas verdient fünf Sterne in Sachen Energieverbrauch. Bei Kochplatten ist das Induktionsfeld ebenfalls recht effektiv, allerdings werden dazu spezielle Töpfe und Pfannen benötigt – Elektroplatten oder Ceranfelder sind weniger klimafreundlich, allerdings ebenso effektiv.

Spartipps á la carte

  • Kochen Sie mit Deckel – das spart 70% Energie.
  • Weniger ist mehr: Lebensmittel in ein paar Zentimeter Wasser zu garen spart nicht nur Energie sondern schont auch die Vitamine.
  • Ein Schnellkoch- oder Dampfgartopf spart bis zu 50% Energie.
  • Achten Sie darauf, dass die Töpfe und Pfannen in Ihrer Küche einen ebenen Boden haben – unebene Gefäße verbrauchen bis zu 40% mehr Energie!
  • Gleich groß bringt’s: Wenn die Kochplatte unter dem Topf sehr übersteht, heizen Sie die Küche, statt das Gemüse zu kochen.
  • Schnell erhitzen auf höchster Stufe, köcheln lassen auf niedriger Stufe, Abschalten der Kochplatten schon vor Ende des Kochens – das Einmaleins des Energiesparens ist leicht zu merken.

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen

Erhitzen Sie Wasser im Wasserkocher – das ist wesentlich effektiver als ein Elektroherd. Erhitzen Sie trotzdem Wasser auf dem Herd, verwenden Sie warmes anstatt kaltes aus der Leitung. Kommt der Geschirrspüler zum Einsatz, achten Sie darauf, dass er immer voll beladen ist – wenn möglich, schalten Sie auf Sparbetrieb.

Quelle
Klaus Füsser, „Bin ich eine Klimasau?“, 2008 Riemann Verlag München, 170 – 172

3 Kommentare

  1. find ich sehr wichtig – mit so einem Messgerät habe ich einige Watt einsparen können.
    Geräte, die unbeobachtet meist viel Strom fressen sind zB:
    – Mikrowelle
    – Waschmaschine
    – PC-Peripherie (zB Drucker, Scanner, externe Festplatten, Brenner, etc.)
    – diverse Ladegeräte
    – uvm.

    Die kann man leicht zwischen dem Gebrauch ausstecken oder mittels Steckerleiste oder speziellen Einzelsteckern einfach vom Netz trennen. Ist nicht nur gut für den Energieverbrauch, sondern auch für die eigene Geldbörse. 🙂

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