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Allergikern machen die Pollen das Leben schwer. Hier sind ein paar Tipps, wie du dich schützen kannst.

Der lange Winter ist überstanden und draußen blühen Gräser und Bäume. Ein Schauspiel der Natur, das sich Jahr für Jahr wiederholt. Doch nicht jeder kann sich an der erwachenden Schönheit der Pflanzen restlos erfreuen. Für Allergiker ist dieses Szenario der reinste Alptraum. Denn jede Menge Pollen schwirren jetzt durch die Luft und machen ihnen das Leben schwer.

Fast jeder vierte Allergiker ist gegen Pflanzen allergisch. Am häufigsten sind Gräserpollen, Baumpollen und Kräuterpollen, etwa von Beifuß, Margarite und Löwenzahn.

Doch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Denn es gibt sehr wohl Möglichkeiten, wie man sich die Pollenzeit zumindest etwas erleichtern kann. Wir haben ein paar Tipps für dich zusammengestellt.

Hier sind die Tipps:

  1. Lass dich testen. Je genauer du weißt, wogegen du allergisch bist, desto besser kannst du den Kontakt zu den jeweiligen Pollen auf ein Minimum reduzieren und die Beschwerden verringern.
  2. Konsultiere den Pollenwarndienst. Die Webseite des Pollenwarndienstes der MedUni Wien hat stets eine aktuelle Pollenflugvorhersage parat. Dort kannst du dich nicht nur über Pollen in Österreich, sondern auch in anderen Europäischen Ländern informieren.
  3. Halte dich in geschlossenen Räumen auf und vermeide Luftzirkulation. Die Pollenkonzentration reduziert sich so auf ein Minimum.
  4. Verwende ein Pollenschutzgitter. Dessen sehr feine Struktur filtert einen sehr großen Teil der Pollen aus der Luft. So kannst du auch bei offenem Fenster schlafen oder arbeiten.
  5. Ab in die Berge oder ans Meer! Die Pollen-Konzentration ist dort tatsächlich geringer, selbst wenn es Ausnahmen gibt. Auch nimmt die Belastung mit Pilzsporen und Hausstaubmilbe mit zunehmender Höhe ab.
  6. Geh in einen Laubwald. Die Blätter filtern die Luft. Das ist natürlich aber nur dann sinnvoll, wenn die Blütezeit der Bäume bereits vorüber ist.
  7. Mach weniger Sport im Freien. Oder mehr. Sportler sollten während der Pollenzeit auf Hallen oder Pollenarme Gebiete ausweichen, da man mit der Luft auch Pollen einatmet. Bei Ausdauersportlern ließ sich aber auch schon beobachten, dass die Symptome des Heuschnupfens abnahmen, wenn sie im Freien Sport betrieben.
  8. Wäsche nicht im Freien trocknen. Nasse Textilien nehmen die Pollen noch besser auf als trockene. Auch auf der Kleidung, die du trägst und in deinen Haaren sammeln sich Pollen. Zieh dich also möglichst nicht im Schlafzimmer um und wasch dir die Haare, bevor du schlafen gehst. So kannst du die Pollenbelastung in deinem Schlafzimmer reduzieren.
  9. Meide Felder. Wenn du gegen Graspollen allergisch bist, meide Felder, vor allem Roggen-, Raps- und Maisfelder in Blüte. Deren Pollen können zusätzlich reizen.

Quelle: www.pollenwarndienst.at: „Praktische Tipps bei einer Pollenallergie“; www.apotheker.or.at: „Pollenallergie: Tipps aus der Apotheke“

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