Büroturmkulisse in Toronto – dazu will stackt ein Gegengewicht bieten – Foto: © nextvoyage / Pixabay
Büroturmkulisse in Toronto – dazu will stackt ein Gegengewicht bieten – Foto: © nextvoyage / Pixabay
Ein neues Markt- und Kulturprojekt aus wiederverwendeten Schiffscontainern bietet in Toronto gerade ein vielversprechendes Konzept für lokale Einzelhändler und Nahversorgungswillige.

„Wir sind mehr als ein Markt. Wir machen eine bisher ungenutzte Fläche in Toronto auf absolut einzigartige und neue Weise erlebbar. Wir betreuen unsere Markthändler aktiv und bewusst, um jedem Besucher eine unkonventionelle Erfahrungen zu ermöglichen. So sollen beispielsweise unsere Köche die Möglichkeit bekommen, einzigartige, köstliche Gerichte für Toronto zu kreieren. Wir glauben, dass der zeitgenössische öffentliche Raum ein Ort der Inspiration, Verbindung und Gemeinschaft sein kann.“ Ganz frei übersetzt ist das die Vision, die „stackt“ in der Kanadischen Hauptstadt realisiert hat. 

120 Container für 30 lokale Einzelhändler

Stackt, das ist ein Marktprojekt, das aus der Stapelung von wiederverwerteten Schiffscontainern besteht. Vollständig gestapelt ist also dieses neue Nahversorgungskonzept, das bisher ungenutzte Fläche der Stadt neu gestaltet und belebt. Derzeit befindet sich der gestapelte Marktplatz auf dem Gelände einer ehemaligen Schmelzanlage in Toronto. Entworfen wurde der Markt auf dem etwa 2,4 Hektar großen Gelände von den Architekten Janna Levitt und Danny Bartman von „LGA Architectural Partners“ in Zusammenarbeit mit dem Projektgründer Matt Rubinoff. 120 recycelte Schiffscontainer stehen hier nun zur Verfügung und bieten 30 Einzelhändlern sowie lokalen, hochwertigen Marken neuen Platz, um ihre Waren feil zu bieten. Darunter befinden sich kreative Start-ups genauso wie klassische Lebensmittel- und Getränkehändler. 

Urbane Kunst und Kultur

Der vollständig gestapelte Mark ist das ganze Jahr über geöffnet und soll nicht nur urbane Nahversorgung fördern, sondern gleichzeitig kreative Impulse setzen. Die Container werden nämlich gleichzeitig als Leinwände für heimische sowie internationale Künstler zur Verfügung gestellt. Die Wandmalereien sollen dabei ein visuelles Gegengewicht zur städtischen Büroturm-Optik bieten. Insgesamt versteht sich das Projekt, das derzeit einen auf zwei Jahre befristeten Mietvertrag mit der Stadt hat, also auch als Beitrag zur gelebten Kunst und Kultur. Denn eine Überdachung, ein öffentliches Gewächshaus und eine durchdachte Beschattung des Containermarktes sorgen gleichzeitig dafür, dass bestimmte Festivals und kulturelle Programme, die ebenso hier stattfinden, ganzjährig für Besucher einen besonderen Reiz ausüben. 

Quelle: stacktmarket.com, designlinesmagazine.com / Foto: © nextvoyage – Pixabay  


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