Das belegt eine Studie.

Wer zur Arbeit radelt, senkt sein Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder an Krebs zu erkranken um bis zu 45 Prozent im Vergleich zu Menschen, die ihren Arbeitsweg „nicht aktiv“ zurücklegen. Das belegt eine Studie, die an der Universität Glasgow durchgeführt und kürzlich veröffentlicht wurde, wie cnbc.com berichtet.

Über 264.000 Teilnehmer aus Großbritannien haben an der Studie teilgenommen, heißt es weiter. Fünf Jahre lang wurden die Studienteilnehmer begleitet. Trat ein Herzinfarkt, ein Fall von Krebserkrankung oder gar ein Todesfall auf, wurde diese Information mit der Art in Zusammenhang gebracht, wie die betroffene Person ihren Arbeitsweg zurücklegt. Auch zu Fuß zu gehen brächte laut der Studie erhebliche gesundheitliche Vorteile – allerdings nicht so große wie beim Radfahren. Einerseits seien die zurückgelegten Strecken zu Fuß kürzer als per Fahrrad, andererseits sei auch die Intensität der Bewegung geringer.

Sollte es tatsächlich einen kausalen Zusammenhang geben, würde das Ergebnis der Studie stark dafür sprechen, dass Fahrradspuren und Radwege ausgebaut werden, um die öffentliche Gesundheit zu fördern.

 

Mehr zu Mobilität

In dieser Kategorie sammeln sich Innovationen rund um den Einsatz von Solarenergie, Windkraft und Elektromobilität sowie Beiträge zur Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr. Mit folgenden Links gelangst du der Reihe nach zu mehr Artikel in diesem Themenbereich für Einsteiger bis zu Profis.

Quellen: Artikel auf CNBC
Publikation auf eprints.gla.ac.uk
Foto: pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*