22% der weltweiten Windenergieproduktion geschieht in Nordamerika. Das bedeutet Platz 3 für die Region, hinter dem asiatisch-pazifischen Raum und Europa. Aber die USA wollen mehr. Lange Zeit waren die USA…

22% der weltweiten Windenergieproduktion geschieht in Nordamerika. Das bedeutet Platz 3 für die Region, hinter dem asiatisch-pazifischen Raum und Europa. Aber die USA wollen mehr.

Lange Zeit waren die USA vor China und Deutschland das stärkste Land in Sachen Windenergie, ehe sie 2010 auf Platz 2 zurückfielen. Mit rund 47 Gigawatt im Jahr hält Windkraft in den USA trotzdem nur einen Anteil von 2,3 Prozent der gesamten Energieproduktion. Zum Vergleich: In Deutschland sind es zwischen 7 und 9 Prozent, in Österreich 3 Prozent.

Der Plan der USA: In den nächsten fünf Jahren soll sich die nordamerikanische Windkraft-Kapazität verdoppeln.

Laut Pike Research Center zufolge sollen bis 2017 125 Gigawatt jährlich aus Windkraftanlagen kommen. Der überwiegende Anteil soll dabei – überraschend, wenn an die mediale Aufmerksamkeit für Windparks im Ozean denkt – landbasiert sein. Offshore-Anlagen bleiben vorerst ein Randphänomen in der Planung.

China

Interessantes Detail: Seit 2009 investierte China etwa doppelt so viel wie die USA in den Ausbau von erneuerbarer Energie. Nach einem sprunghaften Ausbau produzierte die Volksrepublik im Jahr 2010 42 und 2011 schon 58 Gigawatt Strom aus Windkraft, das ist ein Viertel der weltweit generierten Leistung. Laut Plan sollen 2015 über 100 Gigawatt Windkraft-Strom aus Windturbinen im Reich der Mitte kommen.

1 Kommentar

  1. Besser den Wind abarbeiten, als die Windenergie alles zerstören lassen, darauf muss die Logik erst kommen.
    Jedes derart erzeugte Kilowatt ist eines weniger zum Schaden und eines mehr zum Nutzen, das ist die bisher unerkannte Leistung der Windkraftanlagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*