Ein Haus, das sich an die Familie anpasst? In Zeiten von Single-Haushalten und Patchwork-Familien eigentlich ein Muss: Flexibilität beim Bau. Früher hat man Möbel und Häuser für die Ewigkeit gebaut.…

Ein Haus, das sich an die Familie anpasst? In Zeiten von Single-Haushalten und Patchwork-Familien eigentlich ein Muss: Flexibilität beim Bau.

Früher hat man Möbel und Häuser für die Ewigkeit gebaut. Das ist vorbei – und in mancher Hinsicht aus gutem Grund. Ein Haus, das sich an die eigenen Lebensumstände anpasst, ist auf jeden Fall angenehmer als eines, von dem man sich unter großem Verwaltungsaufwand trennen muss, um dann das nächste den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Aber geht das überhaupt?

Geht. Und sogar in verschiedenen Varianten.
Single-Häuser brauchen nicht viel Grundfläche und kommen auch auf kleinen Grundstücken unter, mit dem ganzen Wohnwert eines freistehenden Hauses. Einen modularen Aufbau vorausgesetzt, können solche nur scheinbar kleinen Häuser bei Bedarf noch „aufgestockt“ werden.

Auch Reihenhäuser wachsen heute verstärkt in die Höhe – als „Townhouses“ haben sie nicht selten mehr als drei Stockwerke, manchmal verteilt auf fünf oder sechs offenen Halbstöcken.

Standard-Erweiterungen

Die Hersteller von Fertigteilhäusern bieten inzwischen immer häufiger Erweiterungen an. Die gibt es auch für die unterschiedlichsten Anforderungen. Im Mehrgenerationenhaus wächst man lieber zur Seite (und vermeidet Stiegen). Das Home Office kann seitlich ebenso wie oben angebaut werden. Und für das zweite Kind lässt sich auch ein eigenes Modul ordern.

Starterelement mit Modulen

Ein solches Mehrgenerationenhaus geht als Basis wie bei Sammelboxen von einem Starterset mit 84 m2 Wohnfläche für 100.000 bis 130.000 Euro aus. Als Module gibt es fertige Apartements mit gläsernem Verbindungsstrang, kleinere Anbauten oder zweigeschossige Elemente.

Bild: Rainer Sturm, pixelio.de

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