Duftende Rosen. - Fotocredit: Doris Kern
Duftende Rosen. - Fotocredit: Doris Kern
Die Rose, die Blume der Liebe verzaubert uns nicht nur durch ihren Duft. Auch die wertvollen Inhaltsstoffe sind eine Bereicherung für unsere Gesundheit!

Nicht umsonst verehren wir die Rose als Königin der Blumen. Denn schon seit jeher verzaubert sie uns mit ihren zarten Blütenblättern und dem einzigartigen Duft. Sie ist das Sinnbild der Liebe geworden und gerne zeigen wir unsere Zuneigung zu einer geliebten Person mit einem Strauß roter Rosen!

Rosen in unseren Gärten

Es gibt Tausende Arten und Züchtungen der schönen Blume. Im Garten liebt sie sonnige und luftige Plätze. Nur direkt an der Hausmauer fühlt sie sich nicht so wohl, da sich dort die Hitze zu sehr staut. Will man möglichst lange eine Blütenpracht haben, schneidet man verblühte Blütenköpfe am besten ab. Ansonsten steckt die Rose ihre Kraft in die Bildung von Hagebutten.

Die duftenden Blätter der Rose sammelt man am besten noch vor 10 Uhr vormittags, da später das feine ätherische Öl verdunstet. Übrigens sind alle biologisch angepflanzte Rosen essbar!

Unvergleichlicher Duft der Rosen. - Fotocredit: Doris Kern
Unvergleichlicher Duft der Rosen. – Fotocredit: Doris Kern

Die heilende Kraft der Rosenblüten

Bereits im alten Rom importierte man große Mengen an Rosen aus Ägypten. Man verwendete sie einerseits um Festsäle zu schmücken und andererseits, um ihren Duft und ihre Heilkraft zu nutzen. Auch in unseren Klöstern verwendete man die duftende Blume, um beispielsweise Wundpuder oder Augenkompressen gegen Entzündungen herzustellen.

Rosen beinhalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die unsere Gesundheit und Schönheit unterstützen! Dabei werden nicht nur die Blütenblätter verwendet, auch ihre Früchte, die Hagebutten können im Herbst gesammelt und genutzt werden. Sie enthalten besonders viel Vitamin C und Mineralien. Diese stärken uns im Herbst und bereiten uns so auf die kommende kalte Jahreszeit vor.

Vielfältig verwendbare Rosen. - Fotocredit: Doris Kern
Vielfältig verwendbare Rosen. – Fotocredit: Doris Kern

Wirkung der Rosenblüten innerlich:

  • Magen-Darm Verstimmungen
  • Mund- und Rachenentzündungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Beruhigung von Herz und Nerven
  • Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Durchfall

Wirkung der Hagebutten innerlich:

  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • Stoffwechselanregung

Wirkung der Rosenblüten äußerlich:

  • Kompresse bei geschwollenen Augen
  • Beruhigendes Gesichtsdampfbad
  • Pflege und Straffung der Haut

Rezept-Tipp: Rosenblütenessig

Die duftenden Blätter kann man vielfältig verwenden. Besonders fein schmeckt der Rosenblütenessig, den man mit frischen oder getrockneten Blütenblätter zubereiten kann.

Dazu benötigt man folgende Zutaten und Materialien:

  • Frische oder getrocknete Rosenblätter
  • Apfel- oder Weißweinessig
  • Verschließbares Glas
  • Sieb und Flasche zum Abfüllen

Zunächst schneidet man die frischen Blütenblätter etwas klein und schichtet sie locker bis etwa Dreiviertel in das Glas. Bei getrockneten Rosen reicht es, sie bis zur Hälfte zu füllen. Anschließend mit dem Essig übergießen und das Glas verschließen. Danach lässt man ihn etwa zwei bis drei Wochen ziehen. Zum Schluss durch ein Sieb abseihen und in Flaschen füllen.

Der Essig passt wunderbar zu frischen Sommersalaten. Man kann ihn aber auch 1:1 mit Wasser mischen und für eine pflegende Haarspülung verwenden!

Rosenblüten. - Fotocredit: Doris Kern
Rosenblüten. – Fotocredit: Doris Kern

Der feine Rosenduft umschmeichelt unsere Seele und die wertvollen Inhaltsstoffe tun unserem Körper und unserer Haut besonders gut! So vielseitig nutzbar ist diese wunderschöne Pflanze eine große Bereicherung für unsere Gärten!

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