Das beste am Winter: Ein wärmendes Getränk und ab und an ein köstlicher Glühwein! Fotocredit: © Bruno /Germany via Pixabay
Das beste am Winter: Ein wärmendes Getränk und ab und an ein köstlicher Glühwein! Fotocredit: © Bruno /Germany via Pixabay
Der Advent ist da und dieses Jahr sorgt sogar Schnee in weiten Teilen des Landes für richtige Vorweihnachtsstimmung. Da fehlt nur mehr der perfekte Glühwein am nächsten Adventsonntag. Wir zeigen dir, wie du einen köstlichen Glühwein ganz einfach selbst machst!

Klar: Man könnte Glühwein einfach herstellen, indem man vorhandene Rotweinreste zusammenschüttet, sie erhitzt und ein klassisches Glühweinsackerl aus dem Supermarkt darin ziehen lässt. Könnte man. Sollte man aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn man sich den kalten Advent mit einem wirklich köstlichen und hochwertigen Heißgetränk versüßen möchte. Und das kannst du auch. Denn dafür brauchst du viel weniger Zutaten, als du vielleicht vermutest. Du solltest nur auf deren Hochwertigkeit setzen. Das gilt natürlich nicht nur für die Gewürze, sondern auch für die Hauptzutat: den Wein. Anstatt den billigsten Fusel dafür einzukaufen, weil du denkst „Für einen Glühwein reicht das schon“, solltest du dir für den perfekten Glühwein lieber einen gehaltvollen Wein gönnen, der dir auch ohne „Glüh“ im Wein schmecken würde. Denn immerhin soll der Wein neben den Gewürzen geschmacklich ja auch noch bestehen können.

Der perfekte Rote und der perfekte Weiße für den Glühwein

Welcher Wein ist nun aber der richtige? In erster Linie gilt hier wie sonst auch: Der, der dir am besten schmeckt. Allgemein sagt man allerdings, dass sowohl weißer als auch roter Wein für Glühwein im Idealfall nicht in Eichenfächern gelagert worden sein sollte und wenig Säure enthalten soll. Ein guter Rotwein für köstlichen Glühwein ist typischerweise ein kräftiger, eher fruchtiger, halbtrockener bis trockener Roter, wie zum Beispiel ein Merlot. Bei Weißwein setzen Glühwein-Gourmets gerne auf einen jungen Weißen, der einen feinherben, würzigen bis fruchtigen Geschmack hat, wie beispielsweise ein Riesling oder auch ein Chardonnay. Wer das Glühweinkochen besonders verantwortungsbewusst angehen möchte, setzt am besten aus Bio-Wein aus nachhaltigem Weinbau. 

Sieht zwar hübsch aus so im Topf, aber wir empfehlen trotzdem, die Gewürze in ein Sieb oder ein Teesackerl zu geben, um damit den Wein zu erhitzen. Fotocredit: © Ana Zinsli via Pixabay
Sieht zwar hübsch aus so im Topf, aber wir empfehlen trotzdem, die Gewürze in ein Sieb oder ein Teesackerl zu geben, um damit den Wein zu erhitzen. Fotocredit: © Ana Zinsli via Pixabay

Auf geht’s: So gelingt der perfekte Glühwein

Wenn du deine Hauptzutat – also den perfekten Wein für dich – ausgewählt hast, dann brauchst du gar nicht mehr viel. Die folgenden Zutaten solltest du am besten in Bio-Qualität bereitstellen:

  • Sternanis
  • Zimtstange
  • Kardamomkapseln
  • Nelken
  • Pimentkörner
  • Orangenscheiben
  • Zucker (nach Belieben)
  • Optional: Ingwer
  • Optional: Schuss Amaretto

Als erstes solltest du die Kardamomkapseln aufdrücken. Dazu kannst du z. B. einen Holzkochlöffel nehmen. Dann gibst du den Kardamom gemeinsam mit den restlichen Zutaten außer Organgen und Zucker in ein Teesieb oder alternativ in ein großes Teesäckchen. Je nachdem, wie stark du deinen Glühwein möchtest, mische jetzt den Wein mit einer entsprechenden Menge Wasser, gib das Teesieb mit den Gewürzen hinein und erhitze das Gemisch in einem Topf. Aber Achtung: Das Ganze darf nicht aufkochen, sonst verdampft zu viel Alkohol und die Gewürze können einen bitteren Geschmack bekommen. Du solltest schauen, dass die Temperatur zwischen 60 und 70 Grad, nie aber über 75 Grad liegt. Jetzt schneide von einer unbehandelten und gewaschenen Organe einige Scheiben ab, füge sie hinzu und lass’ das ganze auf der mittleren Stufe noch einmal eine Viertel Stunde ziehen. Schon ist der perfekte Glühwein fast fertig. Nur noch mit Zucker nach Belieben süßen. Wer es gern etwas ausgefallener mag, kann den Glühwein noch mit Ingwer abschmecken. Für den Extra-Geschmackskick kannst du auch noch mit Amaretto arbeiten. Und dann heißt es: Heiß genießen!

Quelle: kuechengoetter.de, koch-mit.de / Fotocredits: © Bruno /Germany, Ana Zinsli beide via Pixabay


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