Sonnenstrahlen gibt es gar nicht so viele, trotzdem ist Deutschland ein Sonnenstaat. Im Juni 2014 sind in Deutschland die Photovoltaik-Rekorde gepurzelt. Gleich drei neue Bestmarken wurden aufgezeichnet.

In der ersten Juniwoche haben Photovoltaik-Anlagen in Deutschland insgesamt 1,26 Terawattstunden Strom erzeugt. Ein neuer Rekordwert, wie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) bekanntgegeben hat.

Zudem haben die deutschen Übertragungsnetzbetreiber am 6. Juni zwischen 13 und 14 Uhr eine Rekord-Abgabeleistung der Solarkollektoren von 24,24 GW festgestellt. Am 9. Juni hat dann Deutschland erstmals mehr als 50 Prozent seines Strombedarfs mit Solarenergie gedeckt.

Das sind mächtige Zahlen, die noch beeindruckender sind, wenn man bedenkt, dass der Anteil der Photovoltaik an der deutschen Stromerzeugung im Jahr 2013 bei durchschnittlich fünf Prozent gelegen ist. Am 21. Juni, dem Mittsommer-Tag, konnten die Solarstromerzeuger rund 15 Stunden lange Sonnenstrahlen sammeln. Die erzeugte Strommenge des Tages entspricht in etwa der Leistung von sechs Großkraftwerken, oder dem Jahresverbrauch von 40.000 Haushalten, heißt es in dem Blog Stromhaltig. In Summe haben Photovoltaik und Windkraft an diesem Tag mehr Strom erzeugt als die Kernkraft. Die langen Tage und das schöne Wetter im Juni haben natürlich ihren Teil zu den neuen Rekorden beigetragen, aber die angestrebte Energiewende scheint in Deutschland Früchte zu tragen – und das, obwohl im Gegensatz zu anderen Ländern die Voraussetzungen in puncto Bestrahlungsstärke klare Nachteile bestehen, wie die Grafik zeigt.

solarkarte

Wir haben im Dezember darüber berichtet, dass in Deutschland nicht die Konzerne, sondern die Bürger die Treiber der Energiewende sind. Eine ähnliche Entwicklung, plant nun anscheinend Elon Musk für die USA. Dem Tesla-Chef gehört auch der Solarkonzern Solarcity, für den er mit Silevo eine eigene Modulfertigung gekauft hat. Anlässlich des Einkaufs von Silevo meinte Musk, dass er mit Solarcity eigene Solarpaneele verkaufen will, die „cooler“ aussehen als herkömmliche Modelle. Der Kaufanreiz für Hausbesitzer soll dadurch höher werden. Was meinen Sie dazu? Gefallen ihnen die Solarmodule auf den Dächern oder könnte das Design ästhetischer sein? Lassen sie uns ihre Meinung wissen und posten sie einen Kommentar.

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