Aston Martin wird 2019 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Die Sportlimousine Rapid E kommt zunächst in einer Kleinserie von 155 Einheiten auf den Markt.

Die Marke Aston Martin wird seit den 1950er Jahren mit teuren Tourensportwägen verbunden – und auch mit James Bond, der, gespielt von Sean Connery, im Jahr 1964 mit dem DB5 durch den Film Goldfinger rauschte. Seitdem war Aston Martin in elf weiteren James Bond-Filmen vertreten und die Automarke wurde zu einer britischen Kulturikone.

Doch, von Geschichte alleine kann man nicht überleben: Der Rapide E läutet nun eine Elektrifizierungswelle bei Aston Martin ein. Es ist das erste Modell einer Grundüberholung der Produktpalette, jedes Modell soll eine Elektrovariante erhalten. Bis zum Jahr 2030 will der britische Sportwagenhersteller ein Viertel seines Geschäfts mit reinen Elektroautos machen, auf Hybridautos oder Wasserstoffantriebe soll verzichtet werden.

Eigentlich sollte der Rapide E schon längst am Markt sein: Bereits im Jahr 2015 präsentierte Aston Martin öffentlichkeitswirksam ein Versuchsfahrzeug. Nun gaben die Briten bekannt, ihr erstes Elektroauto gemeinsam mit Williams Advanced Engineering zu entwickeln, ein Unternehmen, das Akkus for die Formel-E-Rennserie baut und entwickelt.

Die Pläne sehen vor, dass der Rapide E mit einem 800 Volt starken Akkusystem mit einer Kapazität von 65kWh angetrieben wird. Dabei kommen mehr als 5.600 Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Eine offizielle Angabe zur Reichweite gibt es nicht, “mehr als 200 Meilen” soll der Wagen schafffen. Mit einer Standard-Ladestation könne der Rapide E innerhalb einer Stunde für eine Fahrt von 185 Meilen geladen werden. Die zwei Elektromotoren produzieren zusammen 610 PS, in unter vier Sekunden soll der Wagen von null auf 60 Meilen pro Stunde (~100 km/h) beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nach Angaben des Herstellers bei 248 km/h. Sollte James Bond keinen Rabattpreis erhalten, dann muss auch der britische Auslandsgeheimdienst rund 275.000 Euro für den Rapide E bezahlen.

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Bild: Aston Martin

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