In diesem Jänner hätte man es glatt sogar in Wien geschafft: ein Iglu zu bauen. Jetzt nicht mehr. Von der „weißen Pracht“ ist nichts mehr übrig, zur Freude der Autofahrer. Aber in so manchem Skigebiet oder in höheren Lagen, da geht es noch. Energieleben.at zeigt, wie.

Gerade Kindern macht der Bau eines Iglus besonders viel Spaß. Die Semesterferien sind die ideale Gelegenheit, einen solchen natürlichen Unterschlupf gegen die Kälte im Winter zu bauen.

Wie es die Profis machen, mit großen Blöcken und Schneesägen, das ist für die Kleinen noch eine Nummer zu schwer. Aber es geht auch einfacher. Dafür braucht man auch gar nicht viel Material. Aber gehen wir Schritt für Schritt an die Sache heran.

Zunächst benötigen wir eine Kiste.
Die wird mit Schnee gefüllt – idealerweise pappigem Schnee von der Sorte, die sich für Schneeballschlachten besonders gut eignet. Trockener Pulverschnee ist zu bröselig. Damit die Schneeblöcke nicht gleich zerfallen, müssen sie auch so noch einmal schön komprimiert werden. Einfach fest hineinstampfen, das ist die beste Lösung.

Die gewonnenen Schneeblöcke werden Stück für Stück im Kreis angeordnet. Die Fugen dazwischen kann man mit Schnee füllen. Vorsicht: Wer hier einen zu großen Kreis zieht kommt womöglich später in Schwierigkeiten beim Beschaffen von ausreichend Baumaterial. Ziel ist erst einmal ein Iglu mit Platz für ein bis drei Kinder, nicht für eine ganze Familie.

Die zweite Reihe kommt auf die erste – und sollte schon leicht nach innen lehnen.
Ab der dritten Reihe noch weiter nach innen neigen – das klappt am besten, wenn man gleich zwei Blöcke nebeneinander setzt, die sich gegenseitig stützen können.

Am Ende ist das Loch oben so klein, dass zwei gegenüber stehende Blöcke wie ein kleiner Dachgiebel zusammengelehnt werden können. Die Lücken an den Seiten verschließt man mit weiteren, individuell geformten Blöcken.

Fertig.
Fertig?
Nein.

Der Eingang fehlt noch.
Den schneidet man einfach mit einer Schneeschaufel oder einem vergleichbaren Werkzeug aus der Wand. Sie sollte inzwischen durch die oberen Reihen fest genug zusammenhalten.

Und dieses Video zeigt, wie es die Könner machen:

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