Schon Vorfreude auf Bärlauch, Brennnessel oder Löwenzahn, die im Frühling Speisen verfeinern? Im Februar bleibt es leider auch bei dieser Art der Freude. Was man in diesem Monat aber bereits essen kann, sei im folgenden zusammengefasst.

Bei uns dreht sich in diesem Monat alles um den Kräutergarten oder auch die Kräuterzusammenstellung am Fensterbrett. Dazu hat Manuela Seebacher, von Sonnentor, verraten, was es im Februar mit den Gewürzen auf sich hat.

Sonnentor hat einen eigenen Kräuterwanderweg, der sich im Februar im Winterschlaf befindet. Wie werden die Kräuter am besten auf den Frühling vorbereitet?

Mehrjährige Kräuter werden über den Winter mit Reisig zugedeckt, damit sie vor Eis und Kälte geschützt sind. Einjährige Kräuter können spätestens nach den Eisheiligen am 15. Mai in den Garten oder am Balkon gepflanzt werden.

Mit welchen frischen Kräutern kann man im Februar würzen?

Jedes Kraut, das man in der Küche in Töpfen zieht. Gut dazu geeignet sind die beliebten Küchenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum. Prinzipiell sind hier der Phantasie aber keine Grenzen gesetzt. Eine gute Alternative zu Kräutern sind Keimlinge im Winter.

So funktioniert der Anbau von Petersilie draußen: Sie ist nicht frostempfindlich und kann von März bis September in Reihen ausgesät werden. Der Boden sollte feucht (keine Staunässe), nahrhaft, jedoch nie frisch gedüngt sein. Je nach Bodentemperatur benötigt das Kraut von der Aussaat bis zum Aufgehen bis zu vier Wochen. Am besten steht es in Mischkultur im Gemüsebeet. Gute Nachbarpflanzen sind Gurke, Tomate, Lauch und Zwiebeln. Ein positiver Effekt: Petersilie zieht die nützlichen Florfliegen an, die Blattläuse in Massen vertilgen.

Sollte man bereits im Februar Kräuter am Balkon oder im Garten anpflanzen?

Februar ist auf jeden Fall noch zu früh. Idealerweise pflanzt man nach den Eisheiligen Mitte Mai, in klimatisch günstigen Gegenden auch etwas früher.

Welche Kräuter sind überhaupt am besten für Balkon und Garten geeignet?

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Und damit man sich dann doch schon auch auf den Bärlauch vorbereiten kann, noch ein abschließender Kräutertipp von Johannes Gutmann, Sonnentor: „Bärlauch im eigenen Garten ist eine wunderbare Sache, denn im zeitigen Frühjahr sieht er sehr schön aus und bringt reichlich Grün in den noch kargen Garten. Sowohl für frischen als auch für getrockneten Bärlauch gilt es, das Kraut erst gegen Ende des Garens hinzuzufügen.“

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