Asien und Europa sind E-Bike Weltmarktführer, wenn es um den Anstieg der Verkaufszahlen geht.

Die Verkaufszahlen von E-Fahrrädern steigen weltweit an – man kann von einem richtigen Boom sprechen. Der globale E-Bike Markt hatte 2018 einen Wert von 14,75 Milliarden US Dollar, 2019 und in den kommenden vier Jahren soll er um weitere 6,39 Prozent wachsen. Am schnellsten wächst der Markt in Asien und Europa. Dies hat eine Studie der indischen Beratungsfirma Mordor Intelligence herausgefunden.

Eine weitere Studie, der Electrical Bicycle Market Report, geht sogar noch von einem viel höheren Wachstum bis 2024 aus. Laut diesem Report soll der E-Fahrrad Markt in der Periode 2019 bis 2024 nämlich um 12,5 Prozent wachsen und am Ende einen Wert von 21 Milliarden erreichen. Was vor allem wichtig ist, um diese Zahlen zu erreichen, ist, dass die Infrastruktur vorhanden ist und dass man bei der E-Bike Nutzung auch Vorteile hat. In Europa ist der Ausbau sicherer Radwege vielerorts vergleichsweise gut. In vielen US Städten hingegen sind die Möglichkeiten mittels E-Bike sicher voranzukommen eher mangelhaft. Zumindest ist dies noch so und das wird sich wohl schon bald ändern, denn selbst Großstädte wie New York investieren Milliarden, um den Umstieg und die gefahrlose Nutzung von elektrischen Fahrrädern im innerstädtischen Bereich zu ermöglichen.

In Europa wächst der deutsche Markt am schnellsten, hier haben E-Bikes einen Anteil von 23,5 Prozent am gesamten Fahrradmarkt. Am heimischen Markt sind die Zahlen ähnlich. Insgesamt ist der Anteil an E-Rädern sogar noch grösser, fast ein Drittel der Fahrräder die wir Österreicher besitzen sind elektrisch. Der allergrößte Teil der elektrischen Fahrräder, die verkauft werden sind 250W/25 km/h Modelle. Dies werden als Transportmittel, Sportgerät und zur Freizeitbeschäftigung eingesetzt. Der Vorteil von Modellen mit diesen Leistungsspezifikationen ist, dass man damit auf Radwegen fahren darf, sie sind leise, brauchen wenig Platz und sind umweltfreundlich. Es gibt natürlich auch leistungsstärkere Modelle zu kaufen, die bis zu 45 Kilometer pro Stunde fahren können. Der große Nachteil solcher Modelle ist aber, dass man damit nicht auf Radwegen fahren darf, sondern sich die Straße mit anderen motorisierten Fahrzeugen teilen muss.


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Bild: Unsplash

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