Der Schaden bisher ist immens und vielleicht kaum zu reparieren.

5 Jahre nach Fukushima, 30 Jahre nach Tschernobyl und natürlich über 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, fast 100 Jahre nach dem ersten großen Chemieunfall und 640 Jahre nach dem ersten Bergwerksunglück sind die meisten Menschen immer noch im Glauben, dass die abermillionen Toten und die unbeschreiblichen Folgen für die Mitwelt ein notwendiges Übel, ja alternativlos sind und der „normale Weg“ der Evolution, an deren Spitze nun einmal der Mensch steht.

 

Ist Wissenschaft Dummheit auf hohem Niveau?

 

Intelligenz nennen wir – unter anderem – die Wahrnehmung von Aktion und Reaktion und die Ver- oder Bearbeitung dieser Wahrnehmung. Wenn ein Affe (Primat) seine Hand als ein Instrument einsetzt, um damit eine Frucht zu schälen, statt einfach nur hineinzubeißen, sagen wir, dass er die Hand als Werkzeug wahrnimmt und somit schon „intelligent“ handelt. Wenn er einen Stock benutzt, ist das schon eine höhere Entwicklung an Intelligenz, weil hierzu eine Denkleistung erforderlich ist. Er hat also darüber nachgedacht, wie er seine Greiforgane – Hand, Arm – erweitern kann, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Im gesamten Kosmos findet eine ständige Interaktion – ein Austausch von Energie – in Form von Bewegung dieser Energie statt. Diese bewirkt ständig Veränderungen, bis ein Zustand des Gleichgewichts erreicht und das Energieniveau ausgeglichen ist. Diese Veränderungen nennen wir „Evolution“. Die Erforschung dieser Veränderungen nennen wir Physik (gr.: physi = Natur). Physiker im 21. Jahrhundert haben diesen grundsätzlichen Vorgang, der in Wahrheit auf einer Ebene stattfindet, die sich unserer eigentlichen Wahrnehmung entzieht, schon recht genau erkannt und können ihn auch ziemlich gut beschreiben. Es geht nämlich letztlich um die Bewegung von allerkleinsten „Teilchen“, letztlich Teilchen ohne Masse, also lediglich „Energieknoten“. Man muss nicht in die Abgründe dieser komplexen Untersuchungen einsteigen, um zu verstehen, dass das Zusammentreffen von zwei Teilchen eine Wirkung auslöst. Dies kann nicht nur besagter Primat be-greifen (also er-fassen), sondern auch Insekten, Pflanzen, in jedem Fall alle „belebte“ Mitwelt (um nicht den ausgrenzenden Begriff „Natur“ zu benutzen). Alles Lebende reagiert in irgendeiner Weise auf den ständigen – natürlichen – Strom von Energie, richtet also seine Zellstruktur darauf ein und kann somit in dieser spezifischen Situation (der Mitwelt) existieren.

Menschen haben nun in den letzten 2 Millionen Jahren, seit sie nicht mehr nur einen Stock als Werkzeug nutzen, sondern auch Atombomben bauen, an dem Grundsatz des Lebens oder dem „Sein in diesem Kosmos“ nichts ändern können. Sie untersuchen aber – in einigen „Ländern“ in mittlerweile über 18.000 Fachrichtungen – das Leben und seine Bedingungen. Am Ende stellen die meisten, oder vielleicht die Klügsten fest, dass sie nicht viel weiter kamen, als der Primat mit seinem Stock, und sie vieles, was dieser weiß, vielleicht sogar vergessen oder ignoriert haben. Besonders intelligent war – und ist – die Entwicklung – im sogenannten „Westen“ – nicht gewesen, in Wahrheit sogar eher außerordentlich dumm.

 

Was Wissenschaft inzwischen weiß

 

Der gesamte – von der Wissenschaft bisher erkannte – Kosmos setzt sich aus Quanten zusammen, das sind die Grundbausteine. Quanten – oder wie diese je nach „Wirkung“ sonst genannt werden mögen, sind Energie-Knoten (laut dem Quantenphysiker Heisenberg oder Hans-Peter Dürr). Sind diese in Bewegung – was der aktuelle Zustand des Kosmos ist – üben sie eine „Wirkung“ aus. Aus diesen besteht auch jeder Mensch. Mithin ist auch dieser sowohl ein Empfänger – von eintreffender Energie-Knoten – als auch ein Sender, weil die Quanten, aus denen er besteht sich, ja ebenfalls bewegen. Eine messbare Reaktion dieser Bewegung sind die „Wellen“, die diese verursacht, die man unter anderem „elektromagnetische Wellen“ nennt. Diese Wirkung nimmt also jedes Quant auf, erfährt sie oder „nimmt sie wahr“, wie auch ein jedes aus Quanten zusammengesetzte „Wesen“. Die Wesen „Menschen“ bezeichnen die Wirkung dieser Wahrnehmung je nach ihrer Stärke – und je nach der Fachrichtung, die für bestimmte Teile dieses Vorgangs zuständig ist – als psychische Wirkung – vom einfachen angenehmen Wahrnehmen bis zu Stress – als biologische Wirkung – von angenehmer Wärme bis zur Zerstörung von Zellen und Organen, ja des Körpers. Mit unseren Sinnen nehmen wir vorrangig Licht – ein winziger Ausschnitt aus dem gewaltigen Spektrum der gesamten Wellen – sowie Töne – ein noch kleinerer Ausschnitt und eben Wärme und Kälte – die „anregende“ Wirkung auf unsere Zellen auf.

Das gesamte Spektrum, welches – ohne weitere Ergänzung durch den Menschen – grundsätzlich vorhanden ist, ist das, was Philosophen das „Sein“ nennen, das Leben des Kosmos. Dieses ist in einem bestimmten Zustand, je nach Ort – und Alter – des Betrachters. Das Leben von „Zellen“, also das, was wir als aktives Leben bezeichnen, einschließlich der gesamten Mitwelt ist bestrebt, einen diesem „Grundrauschen“ an Wirkung entsprechenden harmonischen Zustand zu erhalten, um eben leben zu können.

 

Was Wissenschaft eigentlich tun sollte

 

Wenn wir – westlichen – Menschen schon nicht den Erzählungen und Ratschlägen „primitiver Menschen“ – also z.B. indigenen, afrikanischen, australischen oder asiatischen Schamanen – glauben wollen, sondern unbedingt dieses Wissen in Tabellen und Formeln erfassen müssen, sollten wir trotzdem Wert darauf legen, den harmonischen Zustand, den Leben nun einmal braucht, zu beschreiben und zu erhalten. Das wäre wirklich intelligent.

Wenn aber unsere „Wissenschaft“ in erster Linie nur dazu da ist, bestimmten Menschen dazu zu verhelfen, ihre „Geschäftsidee“ umzusetzen und allenfalls versucht, den oftmals dadurch verursachten Schaden zu beschreiben und notdürftig zu begrenzen, dann ist das absolut unintelligent. Schaut man sich nur an, welche gewaltige Menge an zusätzlichen „Wirkungen“, also Quantenbewegungen, in den letzten 100 Jahren dem allgemeinen „Grundrauschen“ hinzugefügt wurden, kann man sich vorstellen, was Lebewesen, deren Zellen – also Quantenhaufen -, die von diesen Wirkungen betroffen wurden und werden, aushalten müssen.

Direkt beobachten ließ sich eine derartige Extremwirkung an den von besonders starken Wellen (radioaktiver, also ganz harter Strahlung) betroffenen Menschen in Hiroshima und Nagasaki aber auch noch täglich in der „Todeszone“ von Tschernobyl, an den dort noch oder wieder lebenden Tieren und Pflanzen. Besonders schnell zeigt sich diese Wirkung an Insekten, weil diese ja eine der kürzesten Generationenfolgen haben. Zwischen diesen Extremen, dem Strahlentod und dem Stress durch eine Lärmbelästigung, findet heute unser Leben statt. Es wird höchste Zeit, darin wieder den harmonischen Zustand zu finden, wenn notwendig auch zu „erforschen“. Das Wissen dazu war Millionen Jahre vorhanden und lässt sich, dank der so klugen Wissenschaft auch in Formeln und Tabellen „verstehen“.

Berichte zu Strahlenfolgen:

http://taz.de/Insektenforscherin-ueber-Tschernobyl/!5294934/

http://taz.de/Belgischer-Reaktor-Doel-3/!5298280/

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article125384623/Aerzte-warnen-vor-Vertuschung-der-Strahlungsfolgen.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/tschernobyl-pflanzen-passen-sich-der-radioaktivitaet-an-a-717812.html

http://www.spektrum.de/news/trotz-oder-wegen-der-strahlung/1407863?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

http://www.spektrum.de/news/30-jahre-nach-tschernobyl-findet-sich-radioaktivitaet-in-deutschen-waeldern/1405630?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

http://www.spektrum.de/news/als-es-atombomben-regnete/1393804

http://www.aachener-zeitung.de/tihange-zu-wenig-jodtabletten-bei-atomarem-stoerfall-1.1348324

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